Jürgen Klinsmann (Foto: Imago, imago)

Fußball | 2. Bundesliga Klinsmann und der VfB: "Man soll niemals nie sagen"

Noch vor wenigen Tagen hatte Jürgen Klinsmann verkündet, dass er derzeit nicht für einen Posten beim VfB Stuttgart zur Verfügung stehe. Nun äußerte er sich am SWR-Mikrofon aber versöhnlich - und lässt in die Zukunft blicken.

Seit Wochen wird über eine Beschäftigung von Jürgen Klinsmann im Vorstand des VfB Stuttgart spekuliert. Wochenlang hatte der Weltmeister von 1990 mit dem Gedanken gespielt, Vorstandschef des VfB Stuttgart zu werden. Dann entschied er sich aber dennoch anders. Am vergangenen Mittwoch verkündete er, dass er "in der jetzigen Führungskonstellation des Vereins für weitere Gespräche für das Amt des Vorstandsvorsitzenden und auch für ein anderes Amt beim VfB nicht zur Verfügung" stehe.

Diese Gedanken führte Jürgen Klinsmann am Samstagmittag am SWR-Mikrofon etwas präziser aus: "Man soll niemals nie sagen", so Jürgen Klinsmann deutlich versöhnlicher als noch am Mittwoch: "Ich habe eben jetzt gesagt, es passt nicht mit der Führungsstruktur des Vereins." Sollte sich das aber irgendwann ändern, dann könne man aber immer miteinander sprechen, so Klinsmann weiter.

Klinsmanns frühere Mitspieler Karl Allgöwer bedauerte indes, dass sein ehemaliger Mitstreiter kein Amt bei den Schwaben übernimmt. "Meiner Meinung nach verpasst der VfB damit eine Riesen-Chance, weil so ein Mann so viel Erfahrung und Wissen mitbringt", sagte die Stuttgarter Legende.

Rückendeckung von Thomas Berthold

Rückendeckung hatte Klinsmann bereits von seinem ehemaligen Team-Kollegen Thomas Berthold erhalten: "Wenn man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, bringt es nichts, weiter Gespräche zu führen", sagte Berthold im Interview mit SWR Sport. "Wenn ein neuer Präsident gewählt ist, werden Karten neu gemischt."

So scheint das auch Jürgen Klinsmann zu sehen. Sicher bleibt nur eines: die Tür für eine Beschäftigung des ehemaligen Weltklasse-Stürmers ist noch lange nicht endgültig zu.

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