v.l. Claus Vogt und Christian Riethmüller (Foto: Imago, imago)

Fußball | 2. Bundesliga Wahlkampf um Präsidentenamt beim VfB Stuttgart soll sauber bleiben

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Nur noch wenige Tage, dann werden die Mitglieder des VfB Stuttgart entscheiden, wer neuer Präsident in ihrem Verein wird (15.12.). Claus Vogt und Christian Riethmüller stehen zur Wahl und für einen sauberen Wahlkampf.

Es geht um einen Facebook-Eintrag aus dem vergangenen April. Als Stuttgarts Defensivmann Ascacibar gegen Leverkusen die Rote Karte sah, postete der jetzige VfB-Präsidentschaftskandidat Christian Riethmüller, dass der Verein "solche fiesen, miesen, kleinen Stinker" nicht nötig habe. Dieser Kommentar wurde zwar gelöscht, tauchte aber in den vergangenen Tagen als Screenshot wieder in der Öffentlichkeit auf. Inzwischen hat sich der Tübinger entschuldigt.

Riethmüller vermutet eine Kampagne dahinter. Er bekommt Unterstützung von seinem Kontrahenten Claus Vogt. Zusammen mit dem VfB Stuttgart rufen alle drei Parteien zu einem sauberen Duell auf. Vogt wolle sich zu Riethmüllers Aussage nicht äußern. Denn alle hätten sich zu einem fairen Wahlkampf verpflichtet.

Kampagnen gegen einzelne Kandidaten seien inakzeptabel

Von Vereinsseite hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme, dass Kampagnen gegen einzelne Kandidaten inakzeptabel seien. "Wer auch immer die Motivation verspürt über die Öffentlichkeit einem der beiden zu schaden, sollte sich dabei auch überlegen, welchen Schaden er dabei dem VfB Stuttgart zufügt", wird der Vorsitzende des Vereinsbeirates, Wolf-Dietrich Erhard zitiert. Riethmüller selbst gab zu, dass er in den letzten Wochen viel über die Dynamiken in den sozialen Medien gelernt hat. Er schließe aber aus, dass Konkurrent Vogt dafür verantwortlich sei.

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