Gonzalo Castro und der VfB Stuttgart treffen im DFB-Pokal so wie letztes Jahr auf Hansa Rostock (Foto: Imago, Eibner)

Fußball | DFB-Pokal Der VfB Stuttgart fährt mit breiter Brust zu Hansa Rostock

Im letzten Jahr musste der VfB Stuttgart im DFB-Pokal bereits in der ersten Runde die Segel streichen - beim Drittligisten Hansa Rostock. Der Beginn einer Talfahrt, die im Bundesliga-Abstieg mündete. In diesem Jahr wollen es die Schwaben besser machen.

Wie es der Zufall will, trifft der VfB in der ersten Pokalrunde wieder auf Hansa Rostock (Montag, 18:30 Uhr). Stuttgart tritt die Reise selbstbewusst an - ein Resultat des gelungenen Saisonstarts in der 2. Bundesliga. Hier holte die Mannschaft des neuen Trainers Tim Walter vier Punkte aus den ersten beiden Begegnungen.

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Walter: "Gehe davon aus, dass wir gewinnen"

Walter ist es auch, der vor dem Pokalspiel eine breite Brust von seinen Spielern fordert und das auch vorlebt. "Wir gehen davon aus, dass wir gewinnen", sagte der 43-Jährige mit Blick auf die Partie gegen Hansa: "Wir spielen in der 2. Liga, wo jeder denkt, wir sind der Favorit. Jetzt im Pokal sind wir auch der Favorit. Wir wissen, was auf uns zukommt. Dementsprechend treten wir auf. Wir fahren da hin, um zu gewinnen."

Und weiter: "Wir können nicht vom Großen reden, wenn wir uns zu schade sind für die kleinen Aufgaben."

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Stuttgart muss nur auf die beiden Knie-Patienten Marcin Kaminski und Sasa Kalajdzic verzichten. Der zu Wochenbeginn noch angeschlagene Mario Gomez trainiere wieder voll, auch Philipp Klement sei auf dem Weg der Besserung und dabei.

Endet die schwarze Serie gegen Rostock?

Stuttgart hat im DFB-Pokal bislang alle vier Duelle mit Rostock verloren und war zuletzt noch als Bundesligist jeweils in der ersten Runde der vergangenen Saisons ausgeschieden. Von einem Fluch wollte Walter drei Tage vor der fünften Partie aber nichts wissen. "Gegen Flüche kann man immer angehen, wenn man hart arbeitet."

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