Angreifer Mario Gomez vom VfB Stuttgart (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Fußball | 2. Bundesliga Mario Gomez: "Müssen gegen den HSV unser wahres Gesicht zeigen"

Durch zwei Heimpleiten gegen die Kellerkinder SV Wehen Wiesbaden und Holstein Kiel hat der VfB Stuttgart in der 2. Bundesliga die Tabellenführung verspielt und sich selbst unter Druck gesetzt. Angreifer Mario Gomez fordert eine Reaktion der Mannschaft.

Bereits im Zweitliga-Spitzenspiel beim Hamburger SV (Samstag, 13 Uhr) müsse der VfB anders auftreten und sich für die zwei schwachen Heimauftritte rehabilitieren, so Gomez: "Das ist jetzt ein guter Moment, um als Mannschaft eine Antwort zu geben."

Gomez findet Zeitpunkt von Stuttgarts Duell mit dem HSV ideal

Dass Stuttgart jetzt gegen einen Aufstiegs-Konkurrenten ran muss, hält Gomez für ideal. "Ich glaube, es gibt keinen besseren Zeitpunkt wie jetzt, um gegen Hamburg zu spielen. Da können wir unser wahres Gesicht zeigen und haben einen Gegner, der genau so viel will wie wir", sagte der frühere Nationalstürmer.

Nur drei Tage nach dem Liga-Duell mit dem HSV muss Stuttgart in der zweiten Runde des DFB-Pokals ein weiteres Mal bei den Hanseaten antreten. Der VfB hat also gleich doppelt die Möglichkeit, eine Reaktion auf die jüngste Pleitenserie zu zeigen. "Es ist Fakt, dass wir jetzt gegen eine Mannschaft spielen, die sich nicht aufs Verteidigen beschränkt, sondern die natürlich zu Hause das Spiel gewinnen will und das im Pokal dann auch muss, weil sie eine Runde weiter kommen will. Das sind jetzt zwei Spiele, die 50:50 sind", sagte Gomez.

Tim Walter: "Nur Verlierer bleiben liegen"

Auch VfB-Trainer Tim Walter zeigte trotz der Pleite gegen Kiel eine kämpferische Einstellung. "Wir schießen zu wenige Tore. Da fehlt uns auch das Glück. Der Ball will einfach nicht reingehen", sagte der Coach, der ebenso wie Gomez eine Reaktion der Mannschaft erwartet: "Manchmal hat man solche Phasen. Jetzt geht es darum, wieder aufzustehen - denn nur Verlierer bleiben liegen."

Dauer

Ähnlich sieht VfB-Kapitän Marc Oliver Kempf die anstehenden Aufgaben. "Es geht wieder bei Null los. Wir fahren nach Hamburg, weil wir gewinnen wollen. Wir wollen uns endlich wieder selbst belohnen", sagte der Innenverteidiger in der TV-Sendung SWR Sport in Baden-Württemberg. Kempf warnte aber auch: "Das Pokalspiel ist jetzt uninteressant. Jetzt geht es erst mal in der Liga um die drei Punkte."

REDAKTION
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