Pellegrino Matarazzo steht im schwarzen Outfit auf dem Trainingsplatz und gibt der Mannschaft Anweisungen. (Foto: Imago, imago images / Sportfoto Rudel)

Fußball | 2. Bundesliga VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo: Mittendrin statt nur dabei

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Bei seinem ersten Training als Cheftrainer des VfB Stuttgart hat Pellegrino Matarazzo noch viel beobachtet. Einen Tag später ist er mittendrin und bringt dem Team seine Philosophie bei. SWR Sport war dabei.

Es ist Mittwochvormittag. Die Profis des VfB Stuttgart treffen sich zum Training. Der Himmel über dem Fußballplatz ist grau. Leichter Nieselregen fällt auf den Rasen.

Es ist erst der zweite Trainingstag für Pellegrino Matarazzo, den neuen Cheftrainer der Schwaben. Doch der 42-Jährige schaut nicht nur zu. An diesem Tag ist er mittendrin. Matarazzo läuft hin und her, ständig zieht es ihn von der Linie auf den Platz. Er korrigiert und kontrolliert. Er richtet die Trainingshütchen wieder auf und erklärt den Spielern, was er von ihnen erwartet. Seine "gut, gut, gut"-Rufe hallen über das ganze Feld.

Der Eindruck von Außen: Matarazzo ist ein Macher. Keiner der lange zuschaut. Sondern einer, der führt. Mit einer Körpergröße von 1,98 Metern ist der gebürtige US-Amerikaner auf dem Platz immer präsent und gut zu erkennen. Hinzu kommt die Gestik. Man hat das Gefühl, er dirigiere das Team. Seine Ansagen sind laut und klar.

Diese Wahrnehmung des neuen Mannes an der Seitenlinie haben auch die VfB-Fans am Rande des Rasens. Bei den rund zwanzig Zuschauern, die sich bei diesem fiesen Wetter am Trainingsplatz eingefunden haben, fallen Aussagen wie: "Er ist präsent und laut." Ein Fan beschreibt ihn so, "dass er seine Sachen durchsetzt und offensiv spielen möchte." Der erste Eindruck auf der Tribüne fällt positiv aus.

Dauer

Pellegrino Matarazzo scheint klare Vorstellungen zu haben - und das ist wichtig. Der 16. VfB-Trainer seit 2010 wird an seinen Ergebnissen gemessen. Er darf nicht zögern, muss von Anfang an alles geben und von seiner Mannschaft alles fordern. Denn in Stuttgart wird in dieser Saison alles dem großen Ziel "Aufstieg" untergeordnet.

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