Tim Walter läuft in einer schwarzen Trainingsjacke über den Platz und lächelt. (Foto: Imago, Eibner)

Fußball | 2. Bundesliga VfB-Trainer Tim Walter: "Der VfB ist jetzt meine Heimat"

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Vor dem Duell des VfB Stuttgart gegen Holstein Kiel freut sich Stuttgarts Trainer Tim Walter auf das Spiel, die drei Punkte sollen aber in Cannstatt bleiben.

Bei der Pressekonferenz vor der Partie gegen die sich im Sturzflug befindenden "Störche" von Holstein Kiel fühlt sich VfB-Trainer Tim Walter in seiner neuen Heimat Stuttgart bereits angekommen. Allerdings geht dem 43-Jährigen die momentane Situation seines Ex-Vereins nah. Es "tue weh" zu verfolgen, was aktuell in Kiel passiert. Ein Grund Geschenke zu verteilen sei das aber nicht. "Am Wochenende bleiben die drei Punkte hier", ist sich Walter sicher. Trotzdem zeigt sich Walter dankbar, da ihm Kiel im Sommer 2018 die Möglichkeit gab, "die ersten Schritte im Profifußball zu gehen". Zu den Verantwortlichen habe er "noch Kontakt."

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Walter mit Entwicklung zufrieden

Bei seinem neuen Verein ist der Trainer über die Fortschritte bei der Umsetzung seiner Spielidee erfreut. Dass dies ein Prozess fortwährender ist, sei normal. Walter sieht "ansatzweise", wie seine Spielphilosophie bereits bei seinen Spielern verinnerlicht sei. Dabei ist Walter vor allem wichtig, dass seine Mannschaft auch Fehler macht. Denn nur durch diese könne sich das Team verbessern.

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Gegen Wehen reichen 29 Schüsse nicht

Fehler passierten vor allem in der letzten Begegnung vor der Länderspielpause als der VfB turmhoch überlegen war, verlor am Ende trotzdem mit 1:2 zu Hause gegen den SV Wehen Wiesbaden. Fast 30 Torschüsse und 85 Prozent Ballbesitz reichten den Schwaben nicht, um das Tabellenschlusslicht in die Knie zu zwingen. Die aus "drei Chancen zwei Tore machten", wie Walter sagt. Mit Kiel reist erneut ein Gegner aus den unteren Gefilden an den Neckar. Walter sieht dabei keine Parallelen, das nächste Spiel ist immer "das Wichtigste."

Wenn die Schwaben am Sonntag die drei Punkte in Stuttgart behalten, sei es auch "schön, nach dem Spiel ehemalige Mitstreiter zu sehen", sagt der Trainer mit einem Lächeln. Denn jetzt ist der VfB sein zu Hause.

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