Markus Badstuber und Markus Weinzierl im Training des VfB Stuttgart (Foto: Imago, imago/Pressefoto Baumann)

Fußball | 2. Bundesliga Badstuber bereut seine Zeit auf Schalke

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Von den Bayern über Schalke zum VfB - Holger Badstuber hat vieles erlebt in der Bundesliga. Über seine Zeit bei Schalke 04 verliert er nun kein gutes Wort. Es sei ein "Fehler" gewesen, dort hinzugehen.

Als Markus Weinzierl im Oktober 2018 als Trainer zum VfB kam, war einer besonders unzufrieden: Holger Badstuber. Der Innenverteidiger hatte schon auf Schalke unter Weinzierl gespielt und dort "keine gute Zeit" mit ihm gehabt, sagte der 30-Jährige nun dem Podcast Rasenfunk in einem ausführlichen Karriere-Rückblick.

Dass Weinzierl in der jüngsten Stuttgarter Abstiegssaison zum VfB kam, war aus Badstubers Sicht "völlig unverständlich". Als Weinzierl kam, habe er zu Mario Gomez gesagt: "Das wird eine zähe Saison."

Badstuber wirft Heidel Unehrlichkeit vor

Aber Badstuber übt nicht nur an Weinzierl, sondern auch am Schalker Umfeld scharfe Kritik. Seine Zeit bei Schalke 04 sieht er im Rückblick als vertan an und wirft dem damaligen Manager Christian Heidel Unehrlichkeit vor. "Das waren einfach Lügen, dass sie nicht mit mir verlängern wollen. Für mich stand außer Frage, dass ich auf Schalke bleiben will", erklärte der 30-Jährige. Heidel hatte 2017 in einer Pressekonferenz behauptet, Schalke habe sich nach der Leihe des damaligen Bayern-Profis Badstuber gegen eine feste Verpflichtung entschieden. Diese stand für Badstuber allerdings nie zur Debatte. "Das war unsinnig. Das war link", sagte er über das Vorgehen der Knappen-Führung: "Zu Schalke zu gehen, war im Nachhinein definitiv ein Fehler. Wohlgefühlt habe ich mich dort nicht, der Bruch war zu groß."

Holger Badstuber verlässt Schalke nach einer halben Saison wieder und wird von Clemens Tönnies und Christian Heidel verabschiedet.  (Foto: Imago, imago/Sven Simon)
Holger Badstuber verlässt Schalke nach einer halben Saison wieder und wird von Clemens Tönnies und Christian Heidel verabschiedet. Imago imago/Sven Simon

Schon beim Wechsel vom FC Bayern nach Gelsenkirchen sei es unehrlich zugegangen, betonte Badstuber, der seit Sommer 2017 beim VfB Stuttgart spielt: "Mir wurde etwas vorgegaukelt." Trainer Markus Weinzierl habe ihm gesagt, "er bräuchte meine Passsicherheit und Qualität. Sonst wäre ich nicht von Bayern weg."

In Stuttgart musste Badstuber nicht lange unter Weinzierl spielen. Der Coach wurde nach einem halben Jahr wieder entlassen, die Schwaben stiegen zum Saisonende ab.

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