Mario Gomez und Hamadi Al Ghaddioui jubeln (Foto: Imago, Imago)

Fußball | 2. Liga Beim VfB Stuttgart ist der Spaß zurück

AUTOR/IN

Nach der Katerstimmung am Ende der letzten Saison ist der Spaß beim VfB Stuttgart zurück. Vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli am Samstag stimmt die Stimmung bei den Schwaben.

Ein Abstieg in die zweite Liga zerstört normalerweise ganz schön die Stimmung. Doch der VfB Stuttgart ist inzwischen wieder super drauf. Ein guter Saisonstart mit vier Punkten aus den ersten beiden Ligaspielen und der erste Sieg im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock haben für Optimismus bei den Schwaben gesorgt. Beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli (Samstag, 13:00 Uhr) unterstützen mindestens 50.000 Fans den Verein vom Neckar.

Gute Stimmung in der Mannschaft

Die super Stimmung besteht nicht nur im Umfeld des Vereins. Auch die Spieler selbst kennt Trainer Tim Walter vor allem fröhlich. "Die Spieler lachen, sie haben Freude und dann geht es mir auch gut", erklärte der Trainer des Zweitligisten während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen St. Pauli.

Dauer

Konkurrenzkampf im VfB-Sturm

In den kommenden Wochen besteht die Aufgabe darin, dass die gute Stimmung bestehen bleibt. Bis auf Rechtsverteidiger Pascal Stenzel ist jede Position bei den Schwaben mindestens doppelt besetzt.

Nach den Verpflichtungen des japanischen Mittelfeldspielers Wataru Endo und des kongolesischen Sturmtalents Silas Wamangituka aus Paris in dieser Woche umfasst der Stuttgarter Kader aktuell 29 Spieler. Zwar könnte der VfB noch den ein oder anderen Kandidaten abgeben, trotzdem steht in der laufenden Saison ein harter Konkurrenzkampf auf mehreren Positionen bevor.

Fünf Stürmer für zwei Plätze

Besonders im Sturm gibt es beim Tabellensiebten ein Überangebot. Selbst nach Abzug des am Kreuzband verletzten Sasa Kalajdzic stehen dem Verein fünf Stürmer für normalerweise zwei Plätze in der Startelf zur Verfügung. Die meiste Spielzeit auf diesen Positionen bekamen bisher Mario Gomez und Hamadi Al Ghaddioui. Durch die Rückkehr von Nicolas Gonzalez von den Panamerika-Spielen dürfte der Druck auf beide in den kommenden Wochen jedoch anwachsen. Anastasios Donis möchte den Verein eigentlich verlassen, solange er keinen neuen Club findet, bleibt er allerdings eine weitere Option im Sturm. Zudem steht nach der Neuverpflichtung des acht Millionen teuren Silas Wamangituka noch ein Stürmer im Kader des VfB.

Doch wer ist eigentlich der neueste Zugang des VfB Stuttgart? Der SWR hat sich in der Stuttgarter Innenstadt nach dem 19-Jährigen mit dem schwierigen Namen umgehört:

Dauer

Fast perfekte Bilanz gegen FC St. Pauli

Noch besser würde die Stimmung am Neckar durch einen Sieg gegen den FC St. Pauli am Wochenende. Aus Sicht der Statistik dürfen die Schwaben zuversichtlich in die Partie gehen. 19 Mal trafen die beiden Vereine auf einander. 13 Mal verließen die Stuttgarter den Platz als Sieger. Zuhause hat der VfB noch nie gegen St. Pauli verloren. Neun von zehn Duellen wurden gewonnen. Aus Stuttgart konnte der Verein von Ex-VfB-Trainer Jos Luhukay in seiner Geschichte nur einen einzigen Punkt entführen. Bei einem 1:1-Unentschieden 1996. Der VfB wird am Samstag alles dafür tun, dass es dabei bleibt.

AUTOR/IN
STAND