In dieser Situation fällt das 1:0 für den VfB Stuttgart gegen Dynamo Dresden (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Fußball | 2. Bundesliga VfB Stuttgart stoppt Negativtrend und schlägt Dynamo Dresden

Nach drei Ligapleiten in Serie hat der VfB Stuttgart in der 2. Bundesliga zurück in die Erfolgsspur gefunden. Am zwölften Spieltag feierte die Mannschaft von Trainer Tim Walter gegen Dynamo Dresden einen 3:1 (2:0)-Heimsieg.

Im Duell der beiden einzigen Teams der Liga, die im Oktober keinen einzigen Punkt geholt hatten, war der VfB eine Halbzeit lang klar überlegen, musste aber doch wieder lange um die drei Punkte zittern.

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Brian Hamalainen mit einem frühen Eigentor (3. Minute) und Santiago Ascacíbar (38.) brachten die Gastgeber mit zwei Toren in Führung. Vor 52.129 Zuschauern waren ein Lattenschuss von Philipp Klement und zwei wegen Abseits nicht gegebene Treffer Ausdruck der Überlegenheit.

Stuttgart muss lange zittern

Weil Moussa Koné aber per Strafstoß nach einem Eingriff des Videoassistenten verkürzte (52.), war das teuerste Team der Liga lange in Gefahr - ehe der Sekunden zuvor eingewechselte Silas Wamangituka in der 84. Minute das 3:1 erzielte.

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"Wir waren in Halbzeit eins sehr souverän. In der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen geschwommen. Das darf uns so nicht passieren", bilanzierte VfB-Profi Gonzalo Castro: "Wir müssen noch konsequenter und gewissenhafter auftreten." Der Linksverteidiger sah aber auch das Positive. "Das war enorm wichtig, auch für die jungen Spieler. Nach den drei Niederlagen in Serie wollten wir ein positives Zeichen setzen."

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Tim Walter: "Das war fahrlässig von uns"

Ähnlich sah es VfB-Trainer Tim Walter. "In der ersten Halbzeit hatten wir alles im Griff und haben uns den Gegner zurechtgelegt. In der zweiten Halbzeit waren wir fahrig", so der Stuttgarter Coach: "Wir müssen uns über die Phase nach der Halbzeit unterhalten, das war fahrlässig von uns. Davon abgesehen haben wir es gut gemacht."

REDAKTION
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