Wolfgang Dietrich (Foto: Imago, imago images / Sportfoto Rudel)

Fußball | 2. Bundesliga DFL widerspricht Aussage von Wolfgang Dietrich

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Sonntag per Pressemitteilung eine Aussage des zurückgetretenen VfB-Präsidenten Wolfgang Dietrich dementiert. In dieser ging es unter anderem um die Geschäftsbeziehungen mit der Investitionsfirma Quattrex.

So hat der am vergangenen Montag von seinem Präsidenten-Amt zurückgetretene Dietrich auf der Mitgliederversammlung behauptet, die DFL habe ihm die Veröffentlichung von Informationen über die Geschäftstätigkeit und Firmenbeteiligungen untersagt. Dass Dietrich diese Aussagen getroffen hat, bestätigte SWR-Reporter Stefan Kiss, der bei der Mitgliederversammlung vor Ort war.

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Laut DFL sei dies nicht der Fall. "Herrn Dietrich steht es frei, sich öffentlich über seine privaten Vermögensverhältnisse, seine Geschäftstätigkeit oder von ihm gehaltene Beteiligungen an Unternehmen zu äußern", heißt es in der Mitteilung der Deutschen Fußball-Liga.

DFL relativiert erste Aussagen

In einem ergänzenden Schreiben am Sonntagnachmittag relativierte die DFL allerdings ihre erste Aussage.

"Die DFL hat als Ergebnis des Prüfungsprozesses im Jahre 2016 mit allen damals beteiligten Parteien (Wolfgang Dietrich, Quattrex und VfB) separate Verpflichtungserklärungen über konkrete Maßnahmen zum Erhalt der Integrität des Wettbewerbs abgeschlossen. Jede dieser Verpflichtungserklärungen erhält eine Vertraulichkeitsvereinbarung."

DFL Pressemitteilung, 21.07.2019

Der DFL war ferner bekannt, dass Wolfgang Dietrich gegenüber den Vertragspartnern von Quattrex ebenfalls zur Verschwiegenheit verpflichtet war. Auch die DFL selbst ist gegenüber sämtlichen Vertragspartnern zur Vertraulichkeit verpflichtet, so die Pressemitteilung.

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