Fahnenmeer in der Cannstatter Kurve beim Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den FC St. Pauli. (Foto: Imago, imago)

Fußball | 2. Bundesliga Aufstiegsfavorit VfB Stuttgart ist auf Kurs

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Drei Spiele - sieben Punkte. Der VfB Stuttgart ist in der aktuellen Saison mit Platz zwei voll im Soll. Die wichtigste Erkenntnis aus dem Heimspiel gegen St. Pauli lautet: Wenn's mal spielerisch nicht geht, dann eben mit Einsatz, Wille und Herz.

Keine Frage: Ähnlich wie in der vergangenen Zweitliga-Saison des VfB Stuttgart (2016/17, sechs Punkte nach dem 3. Spieltag) sind die Schwaben auch jetzt auf einem guten Weg. Jos Luhukay hatte vergangenen Samstag gerade unglücklich mit seinem FC St. Pauli gegen den VfB 1:2 verloren. Das hat den Ex-VfB-Coach aber nicht davon abgehalten, eine Lobeshymne auf den VfB anzustimmen: "Für mich geht an Stuttgart kein Weg vorbei, dass sie aufsteigen werden."

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Favorit mit Luft nach oben

Punktgleich mit dem Hamburger SV belegt der VfB Stuttgart derzeit den zweiten Tabellenplatz. Das siegreiche Heimspiel gegen St. Pauli offenbarte beim Aufstiegsfavoriten Nummer eins aber durchaus Steigerungspotenzial. "Wir müssen uns verbessern, wir müssen mehr Tempo reinbringen", meint Trainer Tim Walter: "Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen. Aber wir bleiben dran."

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Der VfB Stuttgart läuft und läuft und läuft

Spielerisch muss sich der VfB Stuttgart sicherlich noch eingrooven. Was aber sichtbar vorhanden ist, ist die Fitness. Die Spieler des VfB legten an den ersten drei Spieltagen etwa 358 Kilometer auf dem Platz zurück. Das ist der drittbeste Wert nach Kiel und dem HSV. Lauffreudigster VfB-Profi ist Santiago Ascacibar mit 12,71 Kilometern pro Spiel. "Wir sind auch viel mit dem Ball unterwegs, dadurch muss der Gegner viel investieren, viel laufen", erklärte Kapitän Marc Oliver Kempf.

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Einsatz, Wille und Mentalität stimmen beim VfB Stuttgart

Es ist ebenfalls nicht zu übersehen, dass da eine richtige Mannschaft auf dem Feld steht. Einsatz, Wille und Mentalität stimmen. Das war in der vorherigen Saison das ganz große Manko des VfB. "So ein Sieg wie am Samstag ist ganz wichtig für eine ganze Saison. Weil er nicht nur durch Klasse herausgespielt wurde, sondern mit Herz, Mentalität und Leidenschaft. Wenn wir auch über diesen Weg gewinnen können, haben wir eine saugeile Gruppe", schwärmte Sportdirektor Sven Mislintat bei bild.de. Und Mittelfeldmotor Daniel Didavi freut sich einfach darüber, dass das Team mehr als "Hacke, Spitze, eins, zwei, drei" spielen kann: "Auch wenn fußballerisch nicht alles geklappt hat, haben wir in der zweiten Halbzeit ein riesen Herz gezeigt. Und das macht unsere Mannschaft in diesem Jahr aus."

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