Hamadi Al Ghaddioui hat den VfB Stuttgart im DFB-Pokal bei Hansa Rostock mit 1:0 in Führung geschossen (Foto: Imago, imago images / Pressefoto Baumann)

Fußball | DFB-Pokal Stuttgart bricht den Pokal-Fluch gegen Rostock

Der VfB Stuttgart hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 1:0 gegen Hansa Rostock durchgesetzt - und damit einen jahrealten Fluch gebrochen.

Viermal ist der VfB Stuttgart bereits gegen Hansa Rostock aus dem Pokal geflogen. Doch mit dem mühsamen 1:0-Sieg konnte das Team von Trainer Tim Walter den Fluch brechen und die zweite Runde des DFB-Pokals erreichen. Das "goldene Tor" schoss Hamadi Al Ghaddioui in der 19. Minute, der erst kurz zuvor für den verletzten Orel Mangala (Knieprobleme) eingewechselt worden war. Auch Innenverteidiger Holger Badstuber (Sprunggelenk) musste in der Pause ausgewechselt werden.

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Stuttgart mit solider Abwehr

Mit dem frühen Führungstor erwischten die Gäste, die auf Stammtorhüter Gregor Kobel (Hüftprellung) verzichten mussten, einen guten Start. Für Kobel kam Fabian Bredlow zu seinem Pflichtspiel-Debüt für die Schwaben. Hansa steckte den Rückschlag weg und hielt dagegen. Den Bemühungen fehlte es allerdings an spielerischer Präzision und Konsequenz, um die Stuttgarter Defensive ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

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Trainer Tim Walter wünscht sich mehr Tempo

"Wir sind sehr glücklich, dass wir eine Runde weiter sind. Wir haben hier schon lange nicht mehr gewonnen", bilanzierte der neue Trainer Tim Walter, kritisierte aber: "Wir haben zu wenig Tempo ins Spiel gebracht, waren zu behäbig. Im letzten Drittel haben wir es nicht gut ausgespielt. Da waren wir zu wenig strukturiert."

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