Der VfB Stuttgart im spanischen La Manga (Foto: Imago, imago/Pressefoto Baumann)

Bundesliga | VfB Stuttgart VfB im Trainingslager: Überall nur Sonnenschein?

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"Ab in den Süden", so hat sich auch der VfB Stuttgart in der Winterpause entschieden. Fernab von Schnee und Matsch bereitet sich der abstiegsbedrohte Bundesligist auf die Rückrunde vor.

Täglich so um die neun Sonnenstunden, dazu angenehme 15 Grad zum Jahresanfang - das sind die Bedingungen des VfB Stuttgart im Trainingslager im spanischen La Manga.

Doch nur wohlig und schön ist es auch nicht. Über allem steht Tabellenplatz 16 und der damit drohende Abstieg. Deshalb macht sich etwa VfB-Torwart Ron-Robert Zieler auch nichts vor: "Wir wissen, was uns bevorsteht. Dass es sehr, sehr schwierig wird. Die Mannschaft muss zusammenhalten. Es ist ganz wichtig, dass wir eine Einheit bilden. Und uns auch von dem ein oder anderen Rückschlag, der vielleicht noch kommen wird, nicht beeindrucken lassen. So dass wir dann eben am Ende über dem Strich stehen und die Liga halten."

Immer locker bleiben

Das ist das große Stuttgarter Ziel für die Restsaison. Dafür wird aktuell an den Schwachstellen gearbeitet. Zum Beispiel an der größten Tor-Armut der Liga. Doch das lässt sich nur ohne Krampf erreichen. "Man braucht Lockerheit", betont Stuttgarts Nummer eins, Ron-Robert Zieler. "Wenn es dann gegen Mainz zu Hause wieder losgeht, dann müssen wir bereit sein. Aber eben mit dem nötigen Spaß, das ist auch wichtig. Und das ist auch schön zu sehen, dass wir das aktuell so haben."

Entspannt geht die VfB-Mannschaft auch mit dem Thema Pavard um. Jetzt ist es also raus, dass der Weltmeister Stuttgart Richtung München zur kommenden Saison verlassen wird. Doch das war keine Überraschung mehr für Zieler und Co.. "Wir wissen alle, was er für unglaubliche Qualitäten hat. Und er wird ein guter Spieler für die Bayern sein. Ich hoffe, dass er uns aber jetzt bis zum Sommer noch weiterhelfen wird. Die Qualitäten dazu hat er auf jeden Fall."

Dauer

Problemfall Pavard?

Zwar spült Defensivmann Benjamin Pavard den Stuttgartern satte 35 Millionen Euro in die Kasse. Aber die Frage ist, ob der Franzose noch Lust auf den VfB hat. Hinter vorgehaltener Hand ist zu hören, dass er gerne schon in diesem Winter nach München gewechselt wäre und dass das Verhältnis zwischen dem Spieler und dessen Berater auf der einen und den Stuttgarter Vereinsverantwortlichen auf der anderen Seite darunter gelitten haben soll. Also nicht nur alles Sonnenschein rundum den VfB Stuttgart in diesen Tagen, auch wenn die Bedingungen in Spanien das so andeuten.

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