VfB und VfL: Viele Überschneidungen und doch so weit entfernt

VfB und VfL: Viele Überschneidungen und doch so weit entfernt

Bruno Labbadia vor einem VfB Stuttgart Logo (Foto: SWR, imago/Sportfoto Rudel)
Seit Anfang 2018 ist Bruno Labbadia mittlerweile Trainer des VfL Wolfsburg, den er in der letzten Saison über die Relegation in der Bundesliga halten konnte. Zwischen 2010 und 2013 betreute der frühere Mittelstürmer den VfB Stuttgart und führte die Schwaben sogar ins Achtelfinale der Europa League und das DFB-Pokalfinale. Seit dem Abgang von Labbadia aus Stuttgart blieb übrigens kein VfB-Coach mehr eine komplette Saison im Amt. imago/Sportfoto Rudel
Christian Gentner hat ist nach dem Meistertitel des VfB 2007 nach Wolfsburg gewechselt - erst auf Leih-Basis, dann für eine Transfersumme von 2,5 Millionen Euro. Ein Jahr nachdem er auch dort 2009 deutscher Meister wurde, kam er ablösefrei zu seinem Heimatverein zurück und ist mittlerweile Kapitän beim Verein mit dem Brustring. imago sportfotodienst
Mario Gomez hat schon einige Stationen in seiner Kariere hinter sich: Meister mit Stuttgart 2007, dann der Wechsel zum FC Bayern, mit dem er Meister, Pokalsieger und Champions-League-Sieger wurde. Über Florenz und Istanbul kam der Riedlinger 2016 zurück in die Bundesliga, zum VfL Wolfsburg. Nach anderthalb Jahren in Niedersachsen und einer gewonnenen Relegation kam Gomez zurück an den Neckar, wo er einen Vertrag bis 2020 unterschrieb und nach eigenen Angaben seine Karriere beenden will. imago/Christian Schroedter
"Wir wollen Daniel, dafür kriegt ihr Daniel", dachten sich die Verantwortlichen von VfB und VfL vor der Saison. So wechselte Daniel Didavi nach zwei Jahren in Wolfsburg zurück an den Neckar und Stürmer Daniel Ginczek dagegegen. Aufgegangen zu sein scheint dieser Wechsel allerdings nur für Daniel Ginczek, der bereits zwölf Scorerpunkte für den Champions-League-Anwärter sammelte. Daniel Didavi erzielte bislang beim VfB nur ein Tor und bereitete ein weiteres vor. imago
Die Hinrunden-Partie in Wolfsburg verlor der VfB mit 0:2. Trotz gutem Kampf ging der VfB durch den Treffer von Josuha Guilavogui (24.) in Rückstand, den Wout Weghorst noch vor der Pause (44.) nach einem Fehler von Santiago Ascacibar erhöhte. Interessant: Mit der Niederlage in Wolfsburg fiel der VfB am 16. Spieltag auf den Relegationsplatz zurück, den die Schwaben bis jetzt nicht mehr verlassen konnten. imago/Pressefoto Baumann
Zum Abschluss noch etwas für Statistik-Liebhaber: Sowohl der VfB als auch der VfL sind in der ganzen Saison noch ungeschlagen, wenn sie das erste Tor im Spiel erzielten. Stuttgart holte nach eigener Führung alle sechs Saisonsiege und spielte dreimal Unentschieden, Wolfsburg war nach dem ersten eigenen Tor sogar 15-mal siegreich und teilte dreimal die Punkte. Wer am Samstag in Stuttgart in Führung geht, kann also so gut wie nicht mehr verlieren - jedenfalls, wenn man der Statistik traut. imago
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