Thomas Schneider (l.) und Marcus Sorg (Foto: Imago, Jan Huebner/Meiser)

Bundesliga | VfB Stuttgart Darum hält Thomas Schneider den neuen VfB-Sportdirektor für eine gute Lösung

Thomas Schneider, Ex-Profi und Ex-Trainer des VfB Stuttgart, kennt Sven Mislintat aus der gemeinsamen Zeit beim Trainerlehrgang 2010/2011. Er sagt, warum dem VfB ein "echter Coup" gelungen ist.

SWRSport: Thomas Schneider, was für ein Typ ist der neue Sportdirektor des VfB Stuttgart?
Thomas Schneider: "Sven ist ein hochintelligenter, streitbarer Typ. Er artikuliert in der Sache sehr klar, manchmal auch hart. Fachlich ist er auf höchstem Niveau. Außerdem ist er ein sehr umgänglicher, kommunikativer Kollege."

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In Dortmund ist er mit Cheftrainer Thomas Tuchel angeeckt und beim FC Arsenal war er nach 14 Monaten schon wieder weg...
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Sven redet nun mal Klartext in der Sache. Er ist kein Diplomat. Sein Äußeres ist eher unkonventionell. Er ist kein glatt gebügelter Managertyp im feinen Anzug. Ich glaube, er geht lieber in eine Studenten-Kneipe als in ein feines Restaurant. Sein Outfit könnte einigen im Schwabenländle nicht ganz gefallen."

Heißt das auch, er könnte beim VfB Stuttgart für Reibung sorgen?
"Das kann ich mir gut vorstellen. Es wird beim VfB durch ihn einiges an Reibung entstehen. Ich denke, Thomas Hitzlsperger wird damit kein Problem haben; er wird es womöglich sogar gut finden. Wie andere mit Svens Art umgehen, wird man sehen. Wichtig ist, dass die Aufgabenverteilung klar geregelt ist."

Ist er eine gute Wahl für den VfB Stuttgart?
"So wie ich Sven kennengelernt habe, ist dem VfB mit dieser Verpflichtung ein echter Coup gelungen."

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