Bundesliga | VfB Stuttgart Marc Oliver Kempf - Bilder einer Überflieger-Karriere

Bundesliga | VfB Stuttgart Marc Oliver Kempf - Bilder einer Überflieger-Karriere

Die Brüder Kempf. Zwei Sportarten, eine Leidenschaft: Die Lust auf Erfolg. Marc Olivers 20 Monate älterer Bruder Marcel spielt ebenfalls in der Bundesliga: Im Skaterhockey als Torwart für die Rhein-Main Patriots. (Foto: SWR)
Die Brüder Kempf. Zwei Sportarten, eine Leidenschaft: Die Lust auf Erfolg. Marc Olivers 20 Monate älterer Bruder Marcel (rechts) spielt ebenfalls in der Bundesliga: Im Skaterhockey als Torwart für die Rhein-Main Patriots.
Mit 12 Jahren kommt Marc Oliver Kempf ins Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt. Seine Ziele formuliert er als 16jähriger Kapitän der A-Junioren: Bundesligaprofi werden, später vielleicht den Meistertitel gewinnen oder optional den Champions-League-Titel.
Profidebüt mit erst 17: Sein erstes Bundesligaspiel absolviert Kempf im Herbst 2012 für Eintracht Frankfurt unter dem damaligen Trainer Armin Veh. 90 Minuten steht Kempf bei der 1:3-Niederlage gegen Mainz auf dem Platz. Imago imago/Jan Huebner
Im Sommer 2014 feiert Kempf mit der deutschen U19 den Europameistertitel. Danach wechselt der junge Innenverteidiger für etwa 800.000 Euro aus Frankfurt zum SC Freiburg. Unter Trainer Christian Streich werfen ihn zwar immer wieder Verletzungen zurück, trotzdem macht er durch seine Leistungen andere Klubs auf sich aufmerksam – beispielsweise den VfB Stuttgart. Imago imago/Jan Huebner
Ein weiterer Meilenstein in Kempfs (im Bild rechts außen) junger Profikarriere folgt im Sommer 2017. Mit der deutschen U21-Auswahl gewinnt er als gesetzter Verteidiger unter Trainer Stefan Kuntz seinen zweiten Europameistertitel im Nachwuchsbereich nach 2014. Einige seiner einstigen U21-Teamkollegen, wie Serge Gnabry (FC Bayern München) oder Thilo Kehrer (Paris St. Germain) spielen heute bei europäischen Spitzenclubs. Imago imago/Ulmer
Im Sommer 2018 wechselt er ablösefrei vom SC Freiburg zum schwäbischen Konkurrenten VfB Stuttgart. Sein Start verläuft holprig: Unter Ex-Trainer Korkut wird er zunächst nicht berücksichtigt, dann zieht er sich einen Muskelfaserriss zu. Seit November gehört er aber unter Coach Weinzierl zum Stammpersonal. Aufgrund seiner starken Zweikampfwerte wird er als „Zweikampfmonster“ bezeichnet. Imago imago/Ulmer/PT

Kempf ist erst 24, aber hat schon eine Menge erlebt. Bundesliga-Debüt mit 17, zwei Mal Junioren-Europameister, Verletzungen, Aufstieg und Abstiegskampf. Hier sind einige Stationen seiner Karriere.

STAND