VfB-Trainer Markus Weinzierl gestikuliert an der Seitenlinie (Foto: Imago, Tom Weller / Eibner-Pressefoto)

VfB Stuttgart | Meinung Klartext: Kein Sieg in Augsburg - und Weinzierl muss gehen

Nach der 0:1-Niederlage gegen Leverkusen ist die Situation des VfB Stuttgart im Tabellenkeller noch kritischer geworden. SWR-Reporter Stefan Kiss spricht mit Blick auf die Bilanz von VfB-Trainer Markus Weinzierl Klartext.

Die Bilanz des Markus Weinzierl sieht finster aus und liest sich gar verheerend: Vier Siege, vier Unentschieden und 14 Niederlagen. Man muss kein großer Prophet sein, um vorherzusagen, dass der 44-Jährige in der nächsten Saison nicht mehr Trainer beim VfB Stuttgart sein wird. Und exakt das ist gerade das Problem. Es ist nicht zu erkennen, dass Weinzierl seine Spieler erreicht und sie so einstellen kann, dass jeder bereit ist auf dem Platz alles zu geben.

Der VfB hat in den vergangenen Wochen die Weichen in Richtung bessere Zukunft gestellt. Thomas Hitzlsperger als Sportvorstand, Sven Mislintat als neuer Sportdirektor. Mislintat hat sich trotz vieler Angebote für den VfB entschieden – sicher nicht, um erst mal eine Ehrenrunde in der zweiten Liga zu drehen. Die schwachen Leistungen und die Ergebnisse von Weinzierl stören aber die angestrebte Entwicklung.

Will man das Schicksal des Vereins wirklich in den Händen des Trainers lassen, der erkennbar nicht in der Lage ist, der Abstiegszone zu entkommen? Dass er nächste Saison nicht mehr da sein wird, ist ausgemachte Sache. Aber auch die Chance, dass Weinzierl das Ende dieser Saison noch als VfB-Coach erlebt – sie ist sehr gering. Kein Sieg beim FC Augsburg und Weinzierl ist seinen Job los. Trotz aller Lippenbekenntnisse.

STAND