Steven Zuber bei seiner offiziellen VfB-Vorstellung (Foto: Imago, Pressefoto Baumann)

Bundesliga | VfB Stuttgart Der Schweizer mit den zwei Gesichtern

Er soll dem VfB helfen, die Klasse zu halten: Steven Zuber. SWR-Sportreporter Jens Ottmann hat den Neuzugang von 1899 Hoffenheim bei seiner offiziellen Vorstellung getroffen.

Die Schweizer gelten eher als ruhiges Volk. Käse, Schokolade und Uhren haben sie weltberühmt gemacht. Steven Zuber ist Schweizer - und außerhalb des Platzes passen alle Klischees bestens auf den VfB Neuzugang. Zurückhaltend, ehrgeizig, zielstrebig, alles mit der nötigen Ruhe. Auf dem Platz ist allerdings alles anders. Da wird Zuber zu einem anderen Menschen. Er ist laut, aggressiv, manchmal sogar  aufbrausend. "Wenn ich auf dem Platz stehe bin ich ein anderer. Die Atmosphäre, die Fans: Das motiviert mich sehr. Es gibt kaum ein besseres Gefühl", so der 27-jährige.

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"So schnell wie möglich mit dem VfB da unten raus"

Er ist aus Hoffenheim gekommen, allerdings nur für sechs Monate auf Leihbasis. Eine Kaufoption haben die Hoffenheimer abgelehnt. Er soll beim VfB Spielpraxis sammeln und das am besten schon am Samstag gegen Mainz. Zuber gibt sich selbstbewusst: "Ich bin geholt worden, um zu liefern. Ich gebe immer alles bis zum bitteren Ende, ich will so schnell wie möglich mit dem VfB da unten raus." Steven Zuber spricht langsam und bedacht, ein typischer Schweizer eben. Auf dem Platz hingegen ist er schnell und spontan. Käse und Schokolade interessieren ihn aktuell nicht. Er will nur Punkte für seinen neuen Verein.

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