Ron-Robert Zieler vom VfB Stuttgart (Foto: Imago, Pressefoto Baumann)

Bundesliga | VfB Stuttgart Zieler: "So kann man kein Bundesliga-Spiel gewinnen"

Nach dem 2:3 gegen den FSV Mainz 05 und dem Fehlstart ins Jahr 2019 sprach Ron-Robert Zieler in der Sendung "Sport im Dritten" im SWR Fernsehen Klartext. "So kann man kein Bundesliga-Spiel gewinnen", kritisierte der Keeper des VfB Stuttgart.

Der VfB hatte sich vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres 2019 viel vorgenommen. Nach einer guten Vorbereitung sollte mit zwei Neuzugängen (Alexander Esswein und Steven Zuber) in der Startelf die schwache Hinrunde und Platz 16 vergessen gemacht und gleichzeitig für Aufbruchstimmung gesorgt werden. Doch trotz guter letzter zehn Minuten blieb Stuttgart gegen Mainz vieles schuldig und verlor völlig verdient.

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"Haben es verpasst, die Wende einzuleiten"

Das sah auch Zieler so. "Die ersten 80 Minuten waren nicht so, dass man ein Bundesligaspiel gewinnen kann", analysierte der Torhüter nun im Gespräch mit Moderatorin Lea Wagner: "Wir haben es verpasst, die Wende einzuleiten. Mit dem ersten Rückrundenspiel hatten wir uns natürlich gewünscht, dass es so ein kleiner Wendepunkt werden kann. Das ist uns leider nicht geglückt."

Verständnis für die frustrierten Fans

Ein Teil der 51.881 Zuschauer strömte bereits lange vor dem Schlusspfiff aus dem Stadion, spätestens nach dem 0:3 durch den Mainzer Alexander Hack (72. Minute) kippte die Stimmung, Pfiffe und Beschimpfungen wurden laut. Mit etwas Abstand zeigte Zieler Verständnis für die Reaktion der Fans. "Die Pfiffe nimmt man definitiv wahr. Ich kann die Fans total verstehen, dass sie enttäuscht sind", sagte er.

"Ich weiß, das wir es besser können"

Trotz der sportlich weiter äußerst brisanten Situation - der VfB liegt mit 14 Punkten aus 18 Spielen auf dem Relegationsrang 16 und muss nun bei den Bayern antreten, mahnte Zieler zur Ruhe. "Es bringt nix wenn wir Panik schieben", so der frühere Nationalkeeper: "Wir müssen als Mannschaft besser verteidigen und besser nach vorne spielen. Ich weiß, dass wir das können. In den verbleibenden 16 Spielen müssen wir das einfach auch umsetzen."

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