Markus Weinzierl vom VfB Stuttgart (Foto: Imago, imago)

Fußball | Bundesliga VfB-Trainer Weinzierl will Jobdiskussion ausblenden

Trainer Markus Weinzierl vom VfB Stuttgart versucht, die Diskussionen um seine Person so gut es geht auszublenden. Gleichzeitig warnt er vor dem nächsten Gegner Werder Bremen.

"Ich kann mich nicht von der Umwelt abschotten, aber ich versuche es. Ich versuche, mich auf die Mannschaft zu konzentrieren", sagte der Coach des abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten vor dem Gastspiel am Freitagabend bei Werder Bremen (20.30 Uhr). An der Weser steht der Job des 44-Jährigen erneut auf dem Spiel, weil die Stuttgarter als Tabellen-16. mit bisher nur 15 Punkten weit unter den Erwartungen geblieben sind.

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Baumgartl wird gegen Werder Bremen fehlen

"Dass es Diskussionen gibt, ist klar. Wenn man über einen Verein diskutiert, dann diskutiert man auch über den Trainer. Wir sind gefordert, so schnell wir möglich zu punkten. Du musst im Abstiegskampf auch mal überraschen", sagte Weinzierl. Bis auf Verteidiger Timo Baumgartl (Folgen einer Gehirnerschütterung) stehen dem VfB-Trainer alle Spieler zur Verfügung. Die in der Rückrunde noch sieglosen Schwaben haben trotz sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien "durchaus Hoffnung", wie Weinzierl anmerkte. "Es ist sehr, sehr unbefriedigend, aber wenn wir so weiterarbeiten, dann werden wir es richten", sagte er mit Verweis auf den jüngsten Auftritt gegen RB Leipzig (1:3).

Weinzierl lobte die Bremer Entwicklung, Werder hätte in den letzten ein, zwei Jahren einige "sehr clevere, gute Schachzüge" gemacht. Zudem ist das Team von Trainer Florian Kohfeldt seit fünf Ligaspielen ungeschlagen. "Es ist ein gutes Beispiel, wie ein Verein erfolgreich sein kann. Das wird ein richtiges Brett", sagte Weinzierl, der sich darüber ärgert, "was wir alles liegen lassen haben. Es geht jetzt darum, von den Vieren da unten der Beste zu sein."

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