Santiago Ascacibar  (Foto: Imago, imago images / DeFodi)

Bundesliga | VfB Stuttgart Das Personal-Puzzle des VfB - Die Gerüchteküche brodelt weiter

Seit Montag berät die sportliche Führung des VfB Stuttgart über den endgültigen Kader für die zweite Bundesliga. Wer bleibt? Wer geht? Die Gerüchteküche brodelt.

Angeblich ist Zenit St. Petersburg an Santiago Ascacibar interessiert. Der russische Meister hätte genug Geld, um den argentinischen Mittelfeldmann aus seinem Vertrag heraus zu kaufen. Bei Abwehrspieler Marc Oliver Kempf heißt es, dass seine Ausstiegsklausel mit dem 31. Mai erloschen sei. Geht der Innenverteidiger also mit Stuttgart vielleicht doch in die zweite Bundesliga ?

Fast alle Profis des VfB-Kaders haben einen gültigen Vertrag für die 2. Bundesliga. Einige Profis werden diesen aber möglicherweise nicht erfüllen und weiter erstklassig bleiben wollen.

Was passiert nun mit namhaften Profis, wie auch Ozan Kabak? Hinter vielen Personalentscheidungen des VfB stehen weiter große Fragezeichen.

Diese Spieler werden den VfB verlassen

FUSSBALL | VFB STUTTGART Diese Profis werden den VfB Stuttgart verlassen

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Steven Zuber (Leihfrist bis 06/2019): Die Schweizer Winter-Leihgabe der TSG Hoffenheim verabschiedete sich schon via Instagram von den Stuttgarter Fans. "Es fällt mir gerade sehr schwer, Worte zu finden. Ich bin leer und traurig", schrieb der 27-jährige Nationalspieler. Imago imago images / DeFodi Bild in Detailansicht öffnen
Alexander Esswein (Leihfrist bis 06/2019 + Kaufoption): Die Spielzeit des von Hertha BSC ausgeliehenen Esswein endet beim VfB. Der 29-Jährige fühlte sich wohl im Schwabenland, wofür auch die ausgemachte Kaufoption sprach. Diese galt aber nur, wenn die Schwaben die Klasse halten. Imago imago images / Eibner Bild in Detailansicht öffnen
Alexander Meyer (Vertrag bis 06/2019): Ohne einen Profieinsatz beim VfB wechselt der 28-Jährige zum Zweitliga-Konkurrenten SSV Jahn Regensburg. 2017 bei Stuttgart angeheuert, erhält Meyer in Regensburg einen Vertrag bis 2021. Dort bekommt er die Chance, die neue Nummer 1 im oberpfälzischen Tor zu werden, da der frühere Stammkeeper Philipp Pentke (33) seinen Vertrag in Regensburg nicht mehr verlängerte. Imago imago/Pressefoto Baumann Bild in Detailansicht öffnen
Benjamin Pavard (Vertrag bis 06/2021): Der 23-Jährige wechselt bekanntlich für 35 Millionen Euro zum FC Bayern München. Der Deal wurde schon direkt nach der WM 2018 bekanntgegeben – an die Leistungen des letzten Sommers konnte Pavard aber nicht mehr anknüpfen. Da der Umsatz des VfB Stuttgart in der 2. Bundesliga um bis zu 40 Millionen Euro schrumpfen wird, kann sich der VfB über eine dicke Finanzspritze freuen. Imago imago images / DeFodi Bild in Detailansicht öffnen

Diese Spieler werden zum VfB wechseln

FUSSBALL | VFB STUTTGART Diese Spieler werden zum VfB wechseln

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Atakan Karazor (Vertrag bis 06/2023): Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler gab seinen Wechsel nach Stuttgart bekannt. Bei den Schwaben erhält er einen Vertrag bis Juni 2023 und wechselt gleichzeitig mit dem neuen VfB-Trainer Tim Walter von Holstein Kiel an den Neckar. "Ab nächster Saison streife ich mir das weiß-rote Trikot über und werde mich dafür zerreißen", schrieb Karazor bei Instagram. Imago imago images / pmk Bild in Detailansicht öffnen
Philipp Klement (Vertrag bis 06/2023): Der Wechsel des Paderborner Neuzugangs Philipp Klement ist perfekt. VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger: "Wir brauchen Spieler wie Philipp Klement, die uns in der zweiten Liga besser machen und auch ganz klar das Potenzial für die Bundesliga mitbringen". Klement schoss in der vergangenen Zweitliga-Saison 16 Tore und hatte einen großen Anteil am Bundesliga-Aufstieg des SC Paderborn. Imago imago images / Kirchner-Media Bild in Detailansicht öffnen
Mateo Klimowicz (Vertrag bis 06/2024): Der Transfer des 18-jährigen Argentiniers war die erste Amtshandlung des neuen VfB-Kaderplaners Sven Mislintat. Klimowicz soll unter anderem für den Umbruch beim VfB Stuttgart stehen, in dem junge Talente mehr in den Profikader integriert werden sollen. Er kommt vom argentinischen Zweitligisten Instituto AC Cordoba, spricht sogar etwas Deutsch und kostete den VfB knapp zwei Millionen Euro. Bild in Detailansicht öffnen

Fünf ausgeliehene Spieler kehren zurück

Außerdem kehren (vorerst) weitere Spieler nach Ende ihrer Leihfristen an den Neckar zurück. Für die kommende Saison ist bisher nur der Verbleib von Orel Mangala in Stuttgart sicher. Er entwickelte sich in der vergangenen Saison beim HSV zu einem versierten Zweitligaspieler. Weitere Rückkehrer sind Ailton (SC Braga, Portugal), Marcin Kaminski (Fortuna Düsseldorf), Ebenezer Ofori (New York City FC, bis 12/2019) und Roberto Massimo (Arminia Bielefeld, bis 06/2020).

Die ausgeliehenen Profis Anto Grgic (FC Sion, Schweiz) und Hans Nunoo Sarpei (Greuther Fürth) wurden beide von ihren Leih-Vereinen fest verpflichtet.

Diese Spieler könnten den VfB verlassen

BUNDESLIGA | VFB STUTTGART Diese Spieler könnten den VfB verlassen

Santiago Ascacibar  (Foto: Imago, imago images / Sportfoto Rudel)
Ist Santiago Ascacibar auf dem Weg nach Russland? Angeblich ist der russische Meister Zenit St. Petersburg an dem 22-Jährigen Argentinier interessiert und könnte ihn aus dem bis 2023 laufenden Vertrag herauskaufen. Der Marktwert von Ascacibar soll bei rund 16 Mio. Euro liegen. Imago imago images / Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Christian Gentner (Vertrag bis 06/2019): Wie genau die Zukunft Christian Gentners beim VfB Stuttgart aussieht, ist bislang offen. "Es ist aus der Emotion heraus der völlig falsche Zeitpunkt, irgendwelche Dinge rauszuhauen", sagte der Routinier (33) nach der verlorenen Relegation. Laut Medienberichten wird sein Vertrag nicht verlängert, bestätigt wurde bislang nichts. Eine weitere Option wäre, dass Gentner künftig in andere Bereiche der Vereinsarbeit eingebunden wird. Imago imago images / MIS Bild in Detailansicht öffnen
Dennis Aogo (Vertrag bis 06/2019): Auch der Vertrag des gebürtigen Karlsruhers läuft beim VfB aus. Von einer Weiterbeschäftigung des 32-Jährigen war bislang keine Rede. Hitzlsperger sagte bereits vor dem Abstieg im Mai, dass die Spieler den “Auftrag haben, in der Liga zu bleiben, dass wir besser planen können”. Diese Mission ist gescheitert, was einen Abschied Aogos wahrscheinlicher macht. Imago imago images / DeFodi Bild in Detailansicht öffnen
Andreas Beck (Vertrag bis 06/2019): Ein weiterer Routinier des VfB, der vor allem für junge Spieler in der Mannschaft eine erfahrene Stütze ist. Den Kampf um den Klassenerhalt konnte er nicht mehr bestreiten, da sich der 32-Jährige gegen Saisonende am Knie verletzte und ausfiel. Sein Vertrag läuft aus und wurde bislang nicht verlängert. Imago imago images / DeFodi Bild in Detailansicht öffnen
Holger Badstuber (Vertrag bis 06/2020): Der Champions-League-Sieger von 2013 hat schon bessere Zeiten erlebt: In der Rückrunde kam er wegen Verletzungen wenig bis gar nicht zum Einsatz. Nur vier Spiele bestritt der 30-jährige Routinier in der abgelaufenen Saison über die volle Spielzeit. Badstuber besitzt beim VfB einen hoch-dotierten Vertrag – für manche zu viel Geld für zu wenig Ertrag. Imago imago images / RHR-Foto Bild in Detailansicht öffnen
Anastasios Donis (Vertrag bis 06/2021): Der Grieche, der nicht zu den pflegeleichtesten Spielern im Kader gehört, soll angeblich bei Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und der TSG Hoffenheim im Gespräch sein. Laut "kicker" müsste sein neuer Verein eine festgeschriebene Ablösesumme von rund 13 Millionen zahlen. Für diesen stolzen Betrag muss sich erst ein Abnehmer finden lassen. Imago imago images / Jan Huebner Bild in Detailansicht öffnen
Marc Oliver Kempf (Vertrag bis 06/2022): Ist seine Ausstiegsklausel abgelaufen? Bisher schien es unwahrscheinlich, dass Kempf auch in der 2. Bundesliga für den VfB aufläuft. Jetzt ist angeblich eine Austiegsklausel verstrichen, demnach hätte Kempf den Verein bis zum 31.5. verlassen können, wenn ein anderer Verein 6 Mio Euro zahlt. Würde Kempf jetzt gehen wollen, könnte der VfB die Ablösesumme frei verhandeln. Imago imago images / DeFodi Bild in Detailansicht öffnen
Pablo Maffeo (Vertrag bis 06/2023): Bereits im April 2019 verkündete der VfB Stuttgart, dass Pablo Maffeo, der vergangenen Sommer für neun Millionen Euro von ManCity an den Neckar wechselte, wegen mangelnder Einstellung nicht mehr mit der Mannschaft trainieren durfte. Der 21-jährige Spanier könnte nun zu Espanyol Barcelona wechseln. Mit den Katalanen soll der VfB laut Medienberichten schon Gespräche führen. Imago imago images / Eibner Bild in Detailansicht öffnen
Ozan Kabak (Vertrag bis 06/2024): Das türkische Talent Ozan Kabak (19) entpuppte sich in der halben Saison als Glücksgriff. Er überzeugte mit Kampfgeist und schoss mehr Tore als so mancher offensiver Mitspieler. Rund elf Millionen Euro zahlte der VfB im Januar für Kabak, durch seine Ausstiegsklausel könnte Stuttgart rund 15 Millionen Euro erhalten. Angeblich soll Schalke 04 an ihm interessiert sein. Imago imago images / Michael Weber Bild in Detailansicht öffnen
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