Der VfB Stuttgart trennt sich von Sportvorstand Michael Reschke (Foto: SWR, Pressefoto Rudel/Herbert Rudel)

Fußball | Bundesliga VfB Stuttgart trennt sich von Michael Reschke - Hitzlsperger neuer Sportvorstand

Der VfB Stuttgart hat sich überraschend von Sportvorstand Michael Reschke getrennt. Wie der Klub am Dienstag mitteilte, übernimmt der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger.

Der abstiegsbedrohte VfB Stuttgart hat sich inmitten der sportlichen Krise mit sofortiger Wirkung von Sportvorstand Michael Reschke getrennt. "Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr", sagte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich in einer Mitteilung über Reschke. "Der Aufsichtsrat war nicht mehr überzeugt davon, dass in der bestehenden Konstellation die notwendigen Kurskorrekturen vorgenommen werden können."

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Hitzlsperger als Nachfolger präsentiert

Wie der Tabellen-16. am Dienstag mitteilte, wird der frühere VfB-Profi Thomas Hitzlsperger zum Nachfolger. Hitzlsperger war bislang Direktor des Nachwuchsleistungszentrums und Präsidiumsmitglied beim schwäbischen Fußball-Bundesligisten. "Wenn ich nicht mit Optimismus hier sitzen würde, wäre ich fehl am Platz", sagte der 36-Jährige am Dienstag. "Es kann nur ein Ziel geben, das ist der Liga-Erhalt", sagte der frühere Fußball-Nationalspieler. "Es gilt alles dafür zu tun, dass der VfB in der Liga bleibt."

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Reschke scheiterte an den hohen Erwartungen

Reschke war vor rund 18 Monaten vom FC Bayern zum VfB Stuttgart gekommen und kam mit dem Ruf eines hervorragenden Kaderplaners und Experten für den internationalen Spielermarkt. Seine Transfers haben beim VfB Stuttgart aber nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Mit großen Erwartungen waren die Schwaben in die Saison gestartet und müssen nun in den verbleibenden 13 Spieltagen zumindest den direkten Abstieg vermeiden.

"Aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung in den letzten Monaten habe ich Verständnis für die Entscheidung des Aufsichtsrates, auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte", wurde Reschke zitiert. "Fakt ist aber auch, dass die Summe meiner Entscheidungen aktuell nicht zum gewünschten und erwarteten Ergebnis geführt hat."

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Weinzierl bleibt vorerst im Amt

Nach dem desolaten 0:3 bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag hatte es Gerüchte über eine Trennung von Trainer Markus Weinzierl gegeben. Der 44-Jährige bleibt aber vorerst im Amt. Reschke hatte ihm am Dienstag eine Jobgarantie bis zum nächsten Spiel am Samstag gegen RB Leipzig ausgesprochen.

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