Alexander Esswein ärgert sich über die 1:3-Niederlage seines VfB Stuttgart gegen RB Leipzig (Foto: Imago, Michael Weber IMAGEPOWER)

Bundesliga | VfB Stuttgart Wieder keine Punkte für den VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart steckt weiter in der Krise. Nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig wird der Druck für Trainer Markus Weinzierl immer größer, doch die Schwaben halten an ihm fest.

Der Sportvorstand ist ausgetauscht, doch die Krise des VfB Stuttgart geht weiter. Denn das erste Spiel mit Thomas Hitzlsperger an der Seite von Trainer Markus Weinzierl haben die Schwaben trotz einer ansprechenden Leistung verdient mit 1:3 gegen RB Leipzig verloren.

Yussuf Poulsen (6.) schoss RB Leipzig früh in Führung. Steven Zuber (16.) konnte bereits zehn Minuten später per Elfmeter ausgleichen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Letztlich war es Marcel Sabitzer, der RB Leipzig mit einem direkten Freistoß in Führung schoss (68.). Yussuf Poulsen (74.) sorgte nur sechs Minuten später für die Entscheidung.

Stuttgart weiterhin auf dem Relegationsplatz

Damit hängt der VfB Stuttgart weiterhin mit nur 15 Punkten auf dem Relegationsplatz fest und hat Glück, dass Hannover 96 im Parallelspiel bei der TSG Hoffenheim unterging. Für Trainer Markus Weinzierl wird der Druck immer größer.

Hitzlsperger legt sich fest: Weinzierl bleibt Trainer

Doch der neue Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hat Weinzierl nach dem Spiel den Rücken gestärkt. "Das Ergebnis ist das einzige, was nicht so wünschenswert war. Alles andere, wie wir aufgetreten sind, wie wir in den letzten Tagen gearbeitet haben und was heute in der Herangehensweise sehr gut war, das stimmt mich sehr positiv", sagte der Nachfolger von Michael Reschke bei Sky. Trotz der sechsten Pleite in den vergangenen sieben Spielen wird Weinzierl auch in der Begegnung bei Werder Bremen am kommenden Freitag auf der Bank sitzen. "Es hört sich nicht nur so an, dass Weinzierl in Bremen noch der Trainer sein wird, es ist auch so", sagte Hitzlsperger.

Bereits in den Anfangsminuten war die Stuttgarter Defensive nicht aufmerksam genug. Nationalstürmer Timo Werner, früherer Stuttgarter, passte von der Torauslinie in die Mitte. VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf rutschte der Ball durch die Beine, Poulsen staubte ab.

Gomez köpft Orban an die Hand

Der VfB bemühte sich und kam dank des Videobeweises zum Ausgleich. Schiedsrichter Felix Zwayer schaute sich noch einmal die Szene im Strafraum an, wie Mario Gomez, Leipzigs Verteidiger Willi Orban an die Hand köpfte. Winter-Zugang Zuber verwandelte den folgenden Elfmeter zu seinem ersten Bundesliga-Tor für den VfB. Stuttgart trat engagierter als zuletzt bei der Schlappe in Düsseldorf auf. Zählbares sprang jedoch nicht mehr dabei heraus.

Die Gäste starteten besser in die zweite Halbzeit. Die Stuttgarter rackerten - und hätten durch Santiago Ascacibar das 2:1 erzielen können. Doch der überzeugende RB-Torhüter Peter Gulacsi parierte den Schuss des Argentiniers.

Sabitzer lässt Zieler keine Chance

Auf der Gegenseite machte es dann Sabitzer besser: Der Österreicher ließ VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler beim direkt verwandelten Freistoß keine Abwehrchance. Poulsen legte mit seinem zweiten Treffer nach. VfB-Trainer Weinzierl brachte zwar mit Daniel Didavi und Anastasios Donis frische Kräfte für die Offensive, mehr als ein Abseitstor von Gomez sprang nicht heraus.

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