Für den ein oder anderen VfB-Profi wird unter Interims-Coach Nico Willig wieder eine Tür aufgehen. (Foto: Imago, imago)

Bundesliga | VfB Stuttgart Wer profitiert vom Trainerwechsel beim VfB Stuttgart?

Bei seiner Vorstellung kündigte VfB-Interims-Coach Nico Willig personelle Veränderungen für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag 18:30 Uhr) an. Für wen wird da wohl eine Tür aufgehen und für wen nicht?

Der VfB Stuttgart taumelt seit Wochen dem Abstieg entgegen. Daran konnten auch die enttäuschenden Ex-Nationalspieler im Kader nichts ändern. Für Mario Gomez und Co. bietet sich nun mit Interimstrainer Nico Willig eine letzte Chance, den VfB und ihr sportliches Image zu retten.

"Es geht wieder eine Tür auf."

Nico Willig

Es gibt viele Gesichter, die sinnbildlich für die sportliche Misere des VfB Stuttgart stehen. Aber die der zahlreichen Ex-Nationalspieler im unglücklich zusammengestellten Kader fallen oft am schnellsten auf: Mario Gomez, Kapitän Christian Gentner, Gonzalo Castro, Dennis Aogo, Holger Badstuber oder Andreas Beck gaben der taumelnden Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten keinen Halt.

Dauer

Mit Ausnahme von Ex-Weltmeister Ron-Robert Zieler fielen sie auch nicht durch eine positive Körpersprache oder als Orientierungshilfe für die jungen Fußball-Profis des schwer abstiegsbedrohten Bundesligisten auf. Aber nun könnte unter Interimstrainer Nico Willig manches anders werden. "Es geht wieder eine Tür auf", sagte der bisherige U19-Trainer vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Nur für wen?

Bundesliga | VfB Stuttgart Welcher VfB-Profi könnte von dem Trainerwechsel profitieren und wer nicht?

Holger Badstuber zeigt im Training wieder mehr Engagement. (Foto: Imago, imago)
"Es geht wieder eine Tür auf." Diese Aussage von Nico Willig bei seiner Vorstellung, war konkret bezogen auf die Situation von Holger Badstuber. Lediglich acht Bundesliga-Minuten stehen in diesem Jahr auf dem Konto des 30-Jährigen. Zuletzt zeigte der Innenverteidiger im Training wieder deutlich mehr Engagement: "Holger weiß, dass ein neuer Trainer kommt, also kann er sich präsentieren. Das macht er gut", so Nico Willig. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Der einstige Torjäger Mario Gomez dürfte seine bislang maue Ausbeute in den verbleibenden Spielen nochmal aufbesseren wollen. Lediglich sechs Bundesliga-Treffer hat der 33-Jährige in dieser Saison erzielt. Sein Vertrag beim VfB Stuttgart läuft noch bis zum Sommer 2020. Bild in Detailansicht öffnen
Wird Christian Gentner gegen Gladbach die Chance erhalten, wieder die Richtung für den VfB vorzugeben? Nico Willig suchte jedenfalls des öfteren das Gespräch mit dem Kapitän. Nach seinem Faserriss in der Wade kehrte der 33-Jährige am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Der Routinier könnte damit wieder am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach eine Option sein, zumal Mittelfeld-Wadenbeißer Santiago Ascacibar noch bis einschließlich 25. Mai wegen seiner "Spuck-Attacke" gesperrt ist. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
"Ich hoffe es." So lautete die Antwort von Nico Willig auf die Frage, ob Daniel Didavi gegen Borussia Mönchengladbach auflaufen wird. Erste Anzeichen dafür gab es im Training, als Daniel Didavi und Gonzalo Castro Extra-Schichten einlegten, um Freistöße und Eckbälle einzustudieren. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
Steven Zuber wird gegen Gladbach definitiv nicht mit von der Partie sein. Der vom Lokalrivalen TSG Hoffenheim ausgeliehene Schweizer hat nach Informationen von Sportvorstand Thomas Hitzlsperger im Training "einen Schlag aufs Knie" bekommen. Man darf gespannt sein, wer von den zur Verfügung stehenden Offensivkräften anstelle von Zuber eine Chance erhält. imago Bild in Detailansicht öffnen
An der Situation von Pablo Maffeo hat der Trainerwechsel nichts verändert. "Wir haben diese Entscheidung getroffen, dass Pablo nicht mehr bei der Profimannschaft trainieren wird bis zum Saisonende und da haben wir jetzt auch nichts geändert," sagte Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. Wegen seiner mangelhaften Einstellung darf der 21-jährige Spanier seit Anfang April nur noch individuell trainieren. Imago imago Bild in Detailansicht öffnen
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