Ascacibar (Foto: Imago, Hansjürgen Britsch;)

Bundesliga | VfB Stuttgart Stuttgart-Profi Ascacibar: Sechs Wochen Sperre

Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart ist nach seiner Spuck-Attacke vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer harten Strafe belegt worden.

Santiago Ascacibar kann dem VfB Stuttgart im Bundesliga-Abstiegskampf nach seiner Spuckattacke gegen Nationalspieler Kai Havertz kaum mehr helfen.

Dauer

Der argentinische Mittelfeldspieler wurden vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) "wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" bis einschließlich 25. Mai gesperrt.

"Ich habe mich für mein Verhalten beim Verein und der Mannschaft entschuldigt. Natürlich gilt meine Entschuldigung auch meinem Gegenspieler Kai Havertz. Auch wenn ich zuvor provoziert wurde, darf mir so etwas nicht passieren."

Santiago Ascacibar

Frühestens im Relegations-Rückspiel verfügbar

Damit stünde Ascacibar erst in einem möglichen Relegations-Rückspiel wieder zur Verfügung. Der 22-Jährige war in der Nachspielzeit des Bundesligaspiels gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag (0:1) von Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) des Feldes verwiesen worden. Ascacibar, der für sein Vergehen auch vereinsintern bestraft wurde, hat dem Urteil ebenso wie der VfB zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Kritik von allen Seiten

"Das geht natürlich gar nicht", sagte VfB-Coach Markus Weinzierl über Ascacibars Verhalten: "Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen." Der Profi war auch noch nach dem Platzverweis auf Havertz losgegangen, woraufhin Stieler sich schlichtend zwischen beide Spieler stellen musste.

"Das ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was man im Fußball machen kann. Man kann sicherlich hart spielen - aber so etwas macht man nicht", sagte Leverkusens Coach Peter Bosz, Bayer-Profi Kevin Volland ergänzte: "Solche Leute braucht man in der Bundesliga nicht."

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