Matthias Sammer (Foto: Imago, ActionPictures)

Fußball | Bundesliga Sammer kritisiert VfB: "Stuttgart zerstört sich regelmäßig selbst"

Harte Worte von Matthias Sammer: Der Ex-Profi des VfB Stuttgart hat seinen früheren Verein deutlich kritisiert. "Man hat das Gefühl, dass sie es in Stuttgart durch all die Zusammenhänge in einer wahnsinnigen Regelmäßigkeit schaffen, sich - fußballerisch - selbst zu zerstören", sagte Sammer in seinem Eurosport Podcast.

Sammer, der 1992 mit dem VfB Deutscher Meister wurde, führt die Probleme bei den Schwaben auf eine überzogene Erwartungshaltung vor Saisonbeginn und Mängel in den Vereinsstrukturen zurück.

"In Stuttgart fehlt der Realitätssinn"

"In der Vorsaison hauchdünn die internationalen Plätze verpasst zu haben, hat natürlich alles ausgelöst, aber keinen Realitätssinn. Und wenn in Stuttgart etwas passiert, das sich negativ auswirken könnte, gibt es keinen Stabilitätsfaktor, der intern sowie extern das ganze Umfeld stützt", so der Europameister von 1996.

"Union Berlin kann dem VfB weh tun"

Sammer sieht den VfB, Tabellen-16. der abgelaufenen Bundesliga-Saison, in der Relegation gegen Union Berlin (Hinspiel am Donnerstag, 20:30 Uhr), den Dritten der 2. Liga, nur leicht im Vorteil. "Vom Leistungspotential würde ich den VfB einen Tick höher einschätzen. Aber wie es bei Relegationsspielen immer ist, sollte man die Tagesform nicht unterschätzen. Union Berlin hat genug Qualität, um dem VfB weh zu tun, wenn die Stuttgarter nicht ihre Leistung bringen", sagte er.

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