VfB-Sportvorstand Michael Reschke steht unter Druck (Foto: Imago, Pressefoto Baumann)

Bundesliga | VfB Stuttgart Reschke und "das Thema Klinsmann"

Der Sportvorstand des VfB Stuttgart Michael Reschke äußert sich zu den Gerüchten über eine Rückkehr Jürgen Klinsmanns und mögliche Wintertransfers.

VfB-Sportvorstand Michael Reschke hat mit Ironie auf die anhaltenden Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Klubikone Jürgen Klinsmann reagiert. "Seine Tore könnten wir brauchen", sagte Reschke am Donnerstag der Bild-Zeitung und lachte. "Dass in unserer Lage in alle Richtungen spekuliert wird, ist normal", ergänzte Reschke und stellte klar: "Das Thema Klinsmann beschäftigt mich nicht."

Reschke in der Kritik

Reschke steht angesichts der sportlichen Misere beim VfB, der unter seinem neuen Trainer Markus Weinzierl alle drei Spiele ohne eigenes Tor verlor, in der Kritik. Der frühere Bundestrainer Klinsmann kann sich angeblich vorstellen, in einer Managerrolle zum VfB zurückzukehren. An Rücktritt habe er bislang "keine Sekunde" gedacht, sagte Reschke: "Ich spüre im gesamten Klub und seinem Umfeld tiefes Vertrauen. Von einer Ausnahme im Aufsichtsrat (Guido Buchwald, d.Red.) abgesehen, die ja bekannt ist. Aber diese Kritik muss man hinnehmen."

Verstärkungen in der Winterpause

Zudem denkt Stuttgart über Verstärkungen in den Winterpause nach. "Diese Überlegungen gibt es", sagte VfB-Vorstand Michael Reschke. "Wir sondieren ja ständig den Markt und werden uns nach dem letzten Vorrundenspiel zusammensetzen, um zu entscheiden, ob wir etwas tun oder nicht." Die Stuttgarter hatten im Sommer für mehr als 30 Millionen Euro neue Spieler verpflichtet, liegen aber trotzdem auf dem letzten Platz der Bundesliga.

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