Der Argentinier Nicolás González wird kommende Saison für den VfB Stuttgart stürmen (Foto: Imago, Pressefoto Rudel/Herbert Rudel)

Bundesliga | VfB Stuttgart Der VfB Stuttgart holt argentinischen Torjäger

Der Argentinier Nicolas Gonzalez kommt von Argentinos Juniors zum VfB Stuttgart und wird Daniel Ginczek ersetzen. Er ist einer der teuersten Transfers der Vereinsgeschichte.

Der VfB Stuttgart hat einen Sturmpartner für Mario Gomez gefunden: Der Argentinier Nicolas Gonzalez, der bei Argentinos Juniors, dem Heimatklub von Diego Maradona ausgebildet wurde, wird künftig an der Seite des 33-Jährigen stürmen. Er unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2023.

"Nicolás Gonzalez besitzt ein großes Herz, wuchtiges Durchsetzungsvermögen, eine kämpferische Mentalität und gute technische Grundvoraussetzungen", sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke. Er sei in der Offensive vielseitig einsetzbar, man müsse ihm jedoch "Zeit zum Reifen" geben. Der 20-jährige Angreifer kommt von Asociación Atlética Argentinos Juniors aus der argentinischen Primera División und soll rund 8 Millionen Euro Ablöse kosten. Weil das Flugzeug des Argentinos-Managements mit Verspätung eingetroffen war, verzögerte sich die Vertragsunterzeichung bis in den frühen Abend.

Gonzalez soll Ginczek ersetzen

Der 20 Jahre alte González wird bei den Schwaben den Abgang von Stürmer Daniel Ginczek zum VfL Wolfsburg kompensieren und damit die vorerst letzte Lücke im Kader von Trainer Tayfun Korkut schließen. Der Mittelstürmer, der auch auf den offensiven Außenbahnen spielen kann, hatte am Vormittag seinen Medizincheck in Stuttgart absolviert.

González ist nach Gonzalo Castro, David Kopacz (beide Borussia Dortmund), Rückkehrer Daniel Didavi (VfL Wolfsburg), Pablo Maffeo (Manchester City), Borna Sosa (Dinamo Zagreb), Marc Oliver Kempf (SC Freiburg) und dem Perspektiv-Spieler Roberto Massimo der achte Zugang der Stuttgarter. Auch Verteidiger Holger Badstuber, dessen Vertrag ausgelaufen war, verlängerte in Stuttgart am Dienstag bis 2021.

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