Mario Gomez vom VfB Stuttgart (Foto: Imago, DeFodi)

Fußball | Bundesliga Mario Gomez: "Gehe fest davon aus, dass der VfB erstklassig bleibt"

Am Donnerstagabend (20:30 Uhr) wird es ernst für den VfB Stuttgart: Gegen Union Berlin steht das erste Relegationsspiel um den Klassenverbleib in der Bundesliga an. Stürmer Mario Gomez blickt der Partie wie auch dem Rückspiel optimistisch entgegen.

"Wenn ich mir unsere Formkurve und die aktuelle Stimmung in der Mannschaft anschaue, dann gehe ich sehr fest davon aus, dass wir nächstes Jahr in der ersten Liga spielen", sagte Gomez der "Süddeutschen Zeitung".

"Das haben wir uns durch schlechte Leistungen verdient"

Der 33-Jährige weiß aber auch, dass er und seine Mannschaftskollegen sich das "Nachsitzen" selbst eingebrockt haben. "Wir haben ein Finale vor uns, das wir uns nicht durch gute Leistungen erspielt haben, sondern durch schlechte", so der 78-malige Nationalspieler. "Aber in den vier Spielen unter unserem Interimstrainer Nico Willig haben wir eine ansprechende Entwicklung hinter uns gebracht, deshalb hätte ich bei jedem Gegner gesagt: Egal, ob Hamburg, Paderborn oder Union, da müssen wir uns durchsetzen", sagte Gomez.

"Horrorszenarien bringen nichts"

Den Relegationsspielen gegen den Außenseiter aus Berlin misst Gomez enorme Brisanz zu. "Im Gegensatz zu anderen Endspielen heißt die Alternative nicht: Erfolg oder zweiter Platz. Sondern: Du steigst ab, oder du steigst nicht ab. Da geht es um eine Region mit einem riesigen Umland, um Strukturen, um Klubmitarbeiter. Aber es bringt ja nichts, sich Horrorszenarien vorzustellen", sagte der Stürmer, der schon 2017 mit dem VfL Wolfsburg in der Relegation gegen Eintracht Braunschweig spielte und mit einem verwandelten Handelfmeter das einzige Tor im Hinspiel erzielte.

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