Der ehemalige U-21 Trainer Marc Kienle. (Foto: Imago, imago/masterpress)

Fußball | Bundesliga Kienle über VfB: Zu viel Politik im Spiel

Gut eine Woche nach seiner Freistellung als Trainer der U21 des VfB Stuttgart hat sich Marc Kienle in einem Interview kritisch über die Entwicklung des Vereins geäußert.

"Beim VfB ist viel ins Wanken geraten. Das zieht sich von der Jugend bis in die Profi-Abteilung hinein", sagte Kienle der "Sport Bild". "Beim VfB war zuletzt zu viel Politik im Spiel, und es gab ständige Wechsel auf den Führungspositionen. Michael Reschke war für unsere Nachwuchsarbeit nicht gerade förderlich", sagte er.

Kienle: VfB soll sich auf das besinnen, was ihn stark gemacht hat

Kienle kritisierte in diesem Zusammenhang die Pläne des ehemaligen Sportvorstands, die zweite Mannschaft abzumelden. "Der VfB Stuttgart ist der Verein, der in den letzten Jahren am meisten Bundesliga-Spieler ausgebildet hat. Man sollte sich wieder darauf besinnen, was den VfB jahrelang stark gemacht hat."

Inzwischen wurde Reschke von Thomas Hitzlsperger abgelöst. Kienle war am 1. April von seinen Aufgaben entbunden worden. Als sein Nachfolger soll der ehemalige Nationalspieler Andreas Hinkel die vom Abstieg bedrohte U21 zum Klassenverbleib in der Regionalliga Südwest führen. Auch die Bundesliga-Mannschaft des VfB steckt im Abstiegskampf.

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