Gonzalo Castro soll beim VfB Stuttgart den Ton im Mittelfeld angeben (Foto: Imago, Avanti)

Bundesliga | VfB Stuttgart Gonzalo Castro: Angekommen - und bald auch Taktgeber?

Mit hohen Erwartungen war Gonzalo Castro im Sommer von Borussia Dortmund zum VfB Stuttgart gewechselt. Der Mittelfeldspieler soll im Spiel der Schwaben die Rolle des Taktgebers einnehmen. Noch läuft allerdings nicht alles rund für den 31-Jährigen.

Drei Pflichtspiele, drei Pleiten, null Tore: Den Saisonstart hatten sich sowohl der VfB Stuttgart als auch Gonzalo Castro anders vorgestellt.

"Müssen Tore schießen"

Doch der Neuzugang mahnt vor dem baden-württembergischen Duell beim SC Freiburg (Sonntag, 18 Uhr) zur Ruhe. "Wir müssen die letzten Spiele analysieren und werden versuchen, einiges besser zu machen. Klar ist, dass wir auf jeden Fall anfangen müssen, Tore zu schießen", sagte Castro dem SWR bei einem Fußballgolf-Termin des VfB.

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Sein persönlicher Start in Stuttgart war durchwachsen, auch wenn er sich bereits heimisch fühlt. "Es ist hier alles etwas kleiner als in Dortmund, sehr familiär. Meine Frau, meine Tochter und ich fühlen uns sehr wohl", so Castro. Privat passt es also - sportlich läuft es indes noch nicht rund. Zwar stand Castro in allen drei Pflichtspielen in der Startelf, konnte allerdings noch keinen entscheidenden Einfluss auf das Offensivspiel des VfB nehmen.

Und genau diese Rolle ist ihm zugedacht: Castro soll neben dem zweikampfstarken argentinischen Nationalspieler Santiago Ascacibar im zentralen Mittelfeld für Impulse nach vorne sorgen.

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Großer Respekt für Freiburg und Streich

Dabei hakt es noch, doch Castro ist optimistisch, dass bereits in Freiburg die Wende gelingt. Allerdings ist er weit davon entfernt, die Breisgauer zu unterschätzen. "Wir wollen auf jeden Fall den ersten Dreier mit nach Hause nehmen. Dafür werden wir viel arbeiten und auch leiden müssen", sagte Castro, der die Arbeit von SC-Trainer Christian Streich sehr schätzt: "Sie verlieren Jahr für Jahr viele Spieler und schaffen es immer wieder, eine starke Mannschaft zu haben. Christian Streich, den ich sehr mag, muss man da hervorheben."

Am Sonntag soll also der erste Sieg her, doch viel weiter voraus will Castro nicht blicken: "Wir sind sehr schlecht gestartet und sollten nicht darüber nachdenken, wo wir in ein paar Wochen sein könnten. Wir müssen jetzt erst einmal versuchen, Spiel für Spiel zu punkten." Und dabei will der fünffache deutsche Nationalspieler mithelfen - möglichst als Taktgeber des VfB-Spiels.

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