Dietrich und Kretschmann beim VfB Inklusions Projekt (Foto: Imago, Pressefoto Rudel/ Herbert Rudel)

Bundesliga | VfB Stuttgart VfB-Präsident Dietrich will auch bei Abstieg weitermachen

Der VfB Stuttgart steckt mitten im Abstiegskampf. Präsident Wolfgang Dietrich will aber auch im Falle eines Abstiegs in die 2. Bundesliga weitermachen.

Die Lage beim VfB Stuttgart spitzt sich zu. Nur ein Sieg aus den vergangenen zwölf Spielen und Platz 16 in der Bundesliga-Tabelle. Zudem fünf Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. Nach 2016 droht der erneute Abstieg.

Die Kritik an Präsident Wolfgang Dietrich nimmt auch deshalb zu. Bei der 0:3-Niederlage am Sonntag in Frankfurt forderten Suttgarter Fans erneut per Transparent "Dietrich raus". Im Rahmen des Inklusionsprojektes des VfB äußerte sich Dietrich am Dienstag zur sportlichen Lage des Vereins und zu seinen persönlichen Plänen. Dabei betonte der 70-Jährige, dass er in jedem Fall weitermachen werde - auch in der 2. Bundesliga.

Zuletzt hatte Dietrich vier Siege aus den letzten vier Heimspielen als Ziel ausgegeben. Keine einfache Aufgabe für die Schwaben, die erst 26 Treffer erzielt haben in dieser Saison. Nur einmal in der Bundesliga-Historie des VfB war die Offensive zu diesem Zeitpunkt harmloser als jetzt - nämlich in der vergangenen Spielzeit.

Der VfB Stuttgart plant auch für die 2. Bundesliga

In der vergangenen Woche noch hatte der VfB-Präsident den Stuttgarter Nachrichten gesagt, dass der Abstieg keine Option sei. Aber auch Dietrich muss angesichts der aktuellen Situation zugeben, dass man sich auch auf eine Saison in der zweiten Liga vorbereiten muss.

Am Samstag empfängt Stuttgart im Kellerduell der Bundesliga den 1. FC Nürnberg, für Dietrich ein "Muss-Spiel". Der Club könnte mit einem Sieg in der Tabelle bis auf einen Punkt an die Schwaben heranrücken. Zudem fallen die Schlüsselspieler Gentner und Castro mehrere Wochen aus. Der ehemalige Stuttgart-21-Sprecher Dietrich ist allerdings heikle Situationen gewöhnt.

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