Wolfgang Dietrich im SWR Interview (Foto: SWR)

Fußball | VfB Stuttgart VfB-Präsident Dietrich will sich der Verantwortung stellen

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich hat sich knapp eine Woche nach dem Abstieg der Presse gestellt und eine Bestandsaufnahme gemacht. Dabei ging es um begangene Fehler, aber vor allem auch um die Zukunft.

Der Schock des Abstiegs soll möglichst schnell überwunden werden. Hierbei kommt es Wolfgang Dietrich jedoch darauf an, die begangenen Fehler nicht einfach zu übergehen, sondern daraus zu lernen. Am SWR-Mikrofon machte er dabei auch bei seiner eigenen Person keine Ausnahme.

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Reschke alleine reichte nicht

Sein persönlicher Fehler sei gewesen, Ex-Sportvorstand Michael Reschke keine weitere Person an die Seite gestellt zu haben, obwohl eine derartige Doppelspitze ursprünglich geplant gewesen sei. Angesichts der Saison 2017/18 und der dort erzielten Erfolge (7. Tabellenplatz, 51 Punkte), habe man es versäumt, diese strukturellen Anpassungen konsequent weiterzuverfolgen. Dies habe sich offensichtlich gerächt.

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Verantwortung für den VfB übernehmen

Wichtig für Dietrich sei es nun, die Verantwortung zu übernehmen und den Verein über die Dauer seiner Amtszeit in eine bessere Zukunft zu führen. Ein Rücktritt käme für ihn nicht in Betracht.

"Ein Präsident muss den Verein so aufstellen, dass es funktioniert, und nicht davonrennt, wenn es schwierig wird."

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich

Druck des Wiederaufsteigenmüssens

Mit Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat, der sich erstmals während des Termins der Presse stellte, sieht Dietrich den VfB nun jedoch endlich so aufgestellt, wie es bereits mit Reschke geplant gewesen sei.

Der Erfolg sei nur gemeinsam zu erreichen und der Druck des Wiederaufsteigenmüssens natürlich enorm. Dieser Druck sei aber natürlich im Gehalt der beiden bereits eingepreist, fügte Dietrich verschmitzt am SWR-Mikrofon hinzu.

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