Ist Omar Pascarell ein Kandidat für den VfB Stuttgart? (Foto: SWR, imago/RHR-Foto)

Bundesliga | VfB Stuttgart Das plant der VfB Stuttgart zum Deadline-Day

Trainer Markus Weinzierl steht nicht zur Debatte. Dennoch will der VfB Stuttgart im Abstiegskampf noch ein paar Sachen ändern. Das planen die Schwaben zum Deadline-Day.

Der Trainer wird beim VfB Stuttgart so schnell nicht ausgetauscht. Das sagte zumindest VfB-Sportvorstand Michael Reschke am Sonntagabend bei Sky: "Der Glaube in Markus Weinzierl ist da. Er macht einen guten Job, ist sehr fokussiert. Wir glauben, dass wir wieder in die Spur kommen." Doch trotz der guten Anlagen bei der 1:4-Niederlage beim FC Bayern München wächst der Druck auf die Weinzierl-Truppe. Auf dem Weg zum Klassenerhalt muss der VfB Stuttgart etwas ändern.

Stuttgart hat Interesse an Omar Mascarell

Die Schwaben haben bis zum 31. Januar, 18:00 Uhr, Zeit, wenn sie auf dem Transfermarkt nachrüsten wollen. Auf einer Veranstaltung der "Backnanger Kreiszeitung" sagte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich, der VfB Stuttgart bemühe sich noch um einen defensiven Mittelfeldspieler.

Laut Kicker handelt es sich dabei um Omar Mascarell. Der Spanier, der im Sommer für etwa zehn Millionen Euro von Real Madrid zum FC Schalke wechselte, wurde im Ruhrgebiet nicht so richtig glücklich. Der 25-Jährige machte unter Domenico Tedesco lediglich vier Liga-Spiele und stünde wohl zur Leihe bereit.

Ist Amin Younes ein Kandidat für den VfB Stuttgart?

Gerüchten zufolge ist der VfB Stuttgart zudem an einer Verpflichtung von Amin Younes interessiert. Der Confed-Cup-Sieger von 2017 kommt beim SSC Neapel nicht häufig genug zum Einsatz und denkt über einen Wechsel nach: "Es gibt Überlegungen, dass sich im Winter noch etwas tut", sagte sein Berater Sahr Senesie. "Wir prüfen gerade ein paar Optionen aus Deutschland und Italien." Es muss aber natürlich optimal passen, ansonsten wird Amin weiter in Neapel um seine Chance kämpfen.

Younes war erst im Sommer nach einigen Transfer-Querelen von Ajax Amsterdam nach Neapel gewechselt, hatte sich aber im Juni einen Achillessehnenriss zugezogen. Anfang Dezember meldete er sich fit, kam seitdem aber erst zu zwei Kurz-Einsätzen in Pflichtspielen.

Bleibt Pablo Maffeo beim VfB Stuttgart?

Bleibt Pablo Maffeo beim VfB Stuttgart? (Foto: Imago, imago/Sportfoto Rudel)
Bleibt Pablo Maffeo beim VfB Stuttgart? Imago imago/Sportfoto Rudel

Der VfB Stuttgart könnte aber auch noch ein paar Spieler abgeben. Pablo Maffeo gilt bei vielen als Fehleinkauf. In den nächsten Tagen will Reschke über die Zukunft des Abwehrspielers entscheiden. Es gab Gerüchte, den 21-Jährigen nach Spanien auszuleihen. "Wenn es nicht klappt, ist für Anfang Februar ein Gespräch anberaumt. Dann werden wir ihn einnorden", sagte Reschke, der Maffeo aber grundsätzlich gute Anlagen bescheinigt: "Das Potenzial ist da, die Flausen im Kopf auch. Wir haben den Jungen für fünf Jahre unter Vertrag genommen. Das erste halbe Jahr war für uns unbefriedigend."

Maffeo war im Sommer für die damalige VfB-Rekordsumme von neun Millionen Euro von Manchester City verpflichtet worden. Der englische Meister besitzt dabei eine Rückkaufoption, wie Reschke bestätigte.

Hat Holger Badstuber noch eine Zukunft beim VfB Stuttgart?

Hat Holger Badstuber noch eine Zukunft beim VfB Stuttgart? (Foto: Imago, imago/Sportfoto Rudel)
Hat Holger Badstuber noch eine Zukunft beim VfB Stuttgart? Imago imago/Sportfoto Rudel

Nach dem Klassenerhalt wollte Holger Badstuber den VfB Stuttgart verlassen, um noch einmal international zu spielen. Er musste jedoch einsehen, dass die Angebote rar waren und schließlich doch beim VfB Stuttgart verlängerte. Seine Leistungen in der Hinrunde rechtfertigten den neuen Vertrag jedoch nicht. Und so steht auch Badstuber beim VfB Stuttgart womöglich vor dem Abschied in der Winterpause. "Für beide Seiten war das vergangene halbe Jahr unbefriedigend. Sollten Holger und sein Berater in der aktuellen Transferzeit auf uns zukommen, werden wir Gesprächsbereitschaft zeigen", sagte Sportvorstand Michael Reschke Mitte Januar der Bild-Zeitung. Reschke selbst war wegen des Badstuber-Deals in die Kritik geraten. Bei Sky rechtfertigte Reschke den neuen Vertrag: Mit Badstuber hätte der VfB Stuttgart im Falle eines Pavard-Abgangs im Sommer keine Probleme bekommen.

STAND