Guido Buchwald bleibt im Aufsichtsrat des VfB Stuttgart (Foto: Imago, Pressefoto Baumann)

Bundesliga | VfB Stuttgart Buchwald gibt Fehler zu und entschuldigt sich

Der Konflikt ist beigelegt: Guido Buchwald hat sich für seine kritischen Aussagen über Sportvorstand Michael Reschke entschuldigt und bleibt dem Aufsichtsrat des VfB Stuttgart erhalten.

Das teilte der VfB nach einer turnusmäßigen Sitzung des Kontrollgremiums mit.

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"Vollstes Vertrauen in Reschke"

"Ich habe mit dem Präsidenten, dem Präsidium und dem Vorstand intensive Gespräche geführt und erklärt, dass meine aus einer Emotion heraus getätigten medialen Äußerungen ein Fehler waren, den ich sehr bedauere", sagte Buchwald: "Ich habe nach wie vor vollstes Vertrauen in die Arbeit von Michael Reschke, seinen Vorstandskollegen und der Vereinsführung."

Der 57-jährige Buchwald hatte in einem Anfang November bei "Sport1" veröffentlichten Interview Manager Reschke unter anderem für die verlängerten Verträge mit Ex-Trainer Tayfun Korkut und Abwehrspieler Holger Badstuber kritisiert. Zudem hatte er sich für eine breitere sportliche Kompetenz im Verein ausgesprochen.

Reschke nimmt Entschuldigung an

Mit seinen Aussagen war Buchwald damals bei VfB-Präsident Wolfgang Dietrich und auch bei Reschke auf Unverständnis gestoßen. "Dennoch nehme ich die Entschuldigung unseres verdienstvollen VfB-Ehrenspielführers an und vertraue wieder auf eine gute Zusammenarbeit", sagte Reschke.

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