Präsident Wolfgang Dietrich und Sportvorstand Thomas Hitzlsperger unterhalten sich während des U19-Finales des VfB Stuttgart auf der Tribüne (Foto: Imago, imago images / Eibner)

Bundesliga | VfB Stuttgart Gefährdet der Abstieg die Investorensuche beim VfB Stuttgart?

Der VfB Stuttgart sucht nach einem weiteren Investor. Der Abstieg macht die Suche schwieriger. Doch Präsident Wolfgang Dietrich zeigt sich weiterhin optimistisch.

Der Abstieg des VfB Stuttgart in die 2. Bundesliga gefährdet den angestrebten Zeitplan in den Gesprächen mit möglichen Investoren. "Wir haben ganz klare Vorstellungen, was wir von einem möglichen Partner erwarten. Man muss aber natürlich auch nachvollziehen, dass durch den Abstieg eine neue Situation für uns, aber auch für interessierte Unternehmen entstanden ist", sagte Präsident Wolfgang Dietrich in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der "Bild"-Zeitung. "Ich bin weiter guten Mutes, dass wir einen strategischen Partner vorstellen können. Ob am 30. Juni oder etwas später, das weiß ich nicht."

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
21:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Dietrich will den VfB nicht "unter Wert verkaufen"

Dietrich, der Präsident des Vereins und Aufsichtsratsvorsitzender der VfB Stuttgart 1983 AG ist, hatte in den vergangenen Monaten immer wieder gesagt, dass der zweite Investor bis zum 30. Juni bekannt gegeben werden solle. Ende April, vor dem Abstieg, hatte er zudem betont, dass dies den Preis nicht drücken solle. "Unter Wert werden wir die Anteile nicht verkaufen", sagte er vor sechs Wochen und berichtete von Gesprächen mit drei möglichen Investoren.

Für 24,9 Prozent der Anteile will der VfB Stuttgart 100 Millionen Euro einnehmen. Ankerinvestor Daimler hat 2017 für 41,5 Millionen Euro mit 11,75 Prozent beim VfB eingestiegen.

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