Thomas Berthold pflichtet seinem Kumpel Jürgen Klinsmann bei (Foto: Imago, imago/Jan Huebner)

Fußball | 2. Bundesliga Thomas Berthold: Klinsmann-Absage nicht endgültig?

Jürgen Klinsmann will nicht mehr Vorstandsboss des VfB Stuttgart werden. Sein ehemaliger Team-Kollege Thomas Berthold kann die Entscheidung nachvollziehen - und deutet einen Konflikt an.

Jürgen Klinsmann verkündete am Mittwoch, dass er dem VfB Stuttgart "in der jetzigen Führungs-Konstellation des Vereins für weitere Gespräche für das Amt des Vorstandsvorsitzenden und auch für ein anderes Amt beim VfB nicht zur Verfügung" stehe. Für den Weltmeister von 1990 waren die bisherigen Gespräche "nicht zielführend und ohne jegliche Dringlichkeit von Seiten des VfB".

Sein damaliger Team-Kollege Thomas Berthold kann diesen Schritt nachvollziehen: "Wenn man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, bringt es nichts, weiter Gespräche zu führen", sagte Berthold SWR Sport. Er bestätigt Klinsmanns Eindruck von den Gesprächen: "Er hat es auf den Punkt gebracht - es bestand offenbar keine Dringlichkeit."

"Karten neu gemischt"

Für Berthold scheint die Geschichte jedoch noch nicht vollends abgehakt, bis zum 15. Dezember könne noch einiges passieren: "Wenn ein neuer Präsident gewählt ist, werden Karten neu gemischt." Über die exakten Gründe, warum Klinsmann so plötzlich abbrach, wollte Berthold nichts genaues sagen: "Es bleibt unter uns, was da vorgefallen ist."

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