Die Geschäftsstelle des VfB Stuttgart (Foto: Imago, sportfoto Rudel)

Fußball | 2. Bundesliga Präsident des VfB Stuttgart - noch neun Anwärter im Rennen

Der VfB Stuttgart ist seit dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. SWR Sport hat mit vier Bewerbern gesprochen.

Zwölf Personen haben ihre Bewerbung fristgerecht bis zum 15. September eingereicht, zehn waren formal korrekt, doch nach der ersten Bewertung durch den Vereinsbeirat sind offenbar nur noch neun Bewerber im Rennen. Nun will der Vereinsbeirat mit allen verbliebenen Bewerbern sprechen und am 7. November bekanntgeben, wer letztlich die zwei Kandidaten sind, die bei der Mitgliederversammlung am 15. Dezember zur Wahl stehen.

Wolf-Dietrich Erhard, Vorsitzender des Vereinsbeirates, nannte vier zentrale Kriterien, die der künftige VfB-Präsident mitbringen müsse: "Bodenhaftung", "Kommunikations- und Teamfähigkeit" sowie "Glaubwürdigkeit" - "ohne sich selbst dabei in den Mittelpunkt zu stellen".

Unter anderem haben sich vier Kandidaten öffentlich zu ihrem Wunsch, Präsident des Zweitligisten werden zu wollen, bekannt: VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald, der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer, der Böblinger Unternehmer Claus Vogt sowie der Stuttgarter Stadtrat Markus Reiners. SWR Sport hat sich mit ihnen über ihre Ambitionen unterhalten.

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Weitere Namen auf dem Markt

Ein weiterer Kandidat, der seinen Hut in den Ring geworfen hat, ist Bernd-Michael Hümer. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart hat gegenüber SWR Sport seine Kandidatur bestätigt. "In die Öffentlichkeit sollte man erst dann gehen, wenn man es durch das Nadelöhr schafft und vom Vereinsbeirat als einer von zwei Kandidaten vorgeschlagen wurde", sagte er auf Nachfrage. Laut "Stuttgarter Zeitung" (Mittwochsausgabe 18.09.) handelt es sich bei einem weiteren Bewerber um Christian Riethmüller, Geschäftsführer der Tübinger Buchgroßhandlung Osiander. Friedhild Miller aus Böblingen hatte sich ebenfalls beworben, konnte laut Stuttgarter Zeitung (24.09.2019) jedoch nicht die benötigte Führungserfahrung vorweisen.

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