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Not macht erfinderisch: Drittligist SV Waldhof Mannheim will die wegen der Coronavirus-Pandemie ausgesetzte Saison virtuell zu Ende spielen und einen Teil der Einnahmen spenden.

Die E-Sportler des Vereins wollen die ausstehenden Partien, die allesamt im Livestream gezeigt werden, auf der Konsole spielen. Los geht es am 27. März mit der Begegnung Waldhof Mannheim gegen KFC Uerdingen.

Alle Fans können sich für das Spiel ab sofort ein Ticket sichern. Die Preise beginnen bei einem obligatorischen Euro und enden bei einem VIP-Solidaritätsticket für 100 Euro mit Namensnennung im Livestream.

Solidarisch: Einnahmen werden gedrittelt

Ein Drittel der Einnahmen will der Verein unter allen Drittligisten verteilen. "Die Solidarität untereinander ist in dieser schwierigen Zeit ein ganz wichtiger Faktor, um die Krise gemeinsam zu meistern", sagte Geschäftsführer Markus Kompp.

Ein weiteres Drittel der Erlöse soll an die Weltgesundheitsorganisation WHO gespendet werden. "Wir hoffen auf ein virtuell ausverkauftes Carl-Benz-Stadion", sagte Kompp.

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