Waldhof-Offensivspieler Dominik Martinovic bei einem Abschluss auf das Tor von Erzgebirge Aue (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | 3. Liga

Sieg gegen Erzgebirge Aue: Waldhof Mannheim hält Anschluss an die Ligaspitze

STAND
REDAKTEUR/IN
Johann Schicklinski

Waldhof Mannheim bleibt auch nach dem dritten Spieltag der neuen Drittliga-Saison ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart siegte vor heimischer Kulisse gegen Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue mit 1:0 (0:0).

Der SV Waldhof Mannheim wollte gegen Erzgebirge Aue seinen guten Saisonstart fortsetzen, auch wenn das Last-Minute-Remis in Verl am letzten Sonntag ein kleiner Dämpfer nach den Siegen zum Auftakt der 3. Liga gegen Viktoria Köln und im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel gewesen war.

Aue zunächst mit den besseren Chancen

Die erste gute Chance des Spiel hatten die Gäste aus dem Erzgebirge. Ulrich Taffertshofer schoss aus knapp 16 Metern knapp am linken Pfosten des Waldhof-Tores vorbei (6. Minute). Mannheim tat sich indes am Anfang schwer, zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. So ging auch der nächste Hochkaräter an Aue: Eine Flanke von Linus Rosenlöcher fälschte SVW-Offensivspieler Baris Ekincier unglücklich ab, so dass sich der Ball über Mannheims Keeper Morten Behrens hinweg senkte und vom Innenpfosten wieder heraussprang (18.).

Ekincier scheitert an Klewin

Im Anschluss entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, allerdings ohne nennenswerte Höhepunkte - bis zur 39. Minute. Dominik Martinovic legte mit der Hacke für den mitgelaufenen Alexander Rossipal auf. Die scharfe Hereingabe des Verteidigers grätschte Angreifer Ekincier aufs Auer Tor, doch Keeper Philipp Klewin war zur Stelle.

Keine Tore in den ersten 45 Minuten

Fast im Gegenzug passte der ehemalige Kaiserslauterer Elias Huth auf Tim Danhof, doch der Mittelfeldspieler der Gäste verzog aus aussichtsreicher Position. So ging es ohne Tore in die Halbzeit.

Der Waldhof kam mit frischem Schwung aus der Pause und machte sofort Druck. Berkan Taz verzog aber aus knapp 16 Metern leicht (53.), zwei Minuten später scheiterte Huth für Aue nach einem Konter am Mannheimer Keeper Behrens.

Viel Tempo, wenig Gefahr

Nach der Anfangsphase verflachte das Spiel dann wieder - wie in Hälfte eins. Viele Zweikämpfe und viele Abspielfehler sorgten für wenig Spielfluß. Es ging zwar temporeich hin und her und es gab vereinzelte Abschlüsse auf beiden Seiten, doch wirklich gefährlich wurde es nicht.

In der Schlussphase zogen beide Teams dann noch einmal das Tempo an - und nun kam der Waldhof zu Chancen. Eine Flanke des eingewechselten Adrien Lebeau landete beim ebenfalls eingewechselten Adrian Malachowski. Der Mittelfeldspieler schlenzte den Ball aus 16 Metern aufs Auer Tor, scheiterte aber am Innenpfosten (83.).

Joker Winkler mit dem Tor des Tages

Lange ärgern mussten sich die Gastgeber darüber nicht. In der 86. Minute war mit Marten Winkler ein weiterer Einwechselspieler nach einem Freistoß von Rossipal per Kopf zur Stelle und traf aus zehn Metern zum "Lucky Punch".

In den verbleibenden Minuten rannte Aue an, doch Mannheim verteidigte den knappen Vorsprung. Es blieb beim 1:0, der SVW weist nun als Tabellendritter sieben Punkte aus drei Spielen auf - und darf sich über einen gelungenen Saisonstart freuen.

STAND
REDAKTEUR/IN
Johann Schicklinski

Mehr Fußball

Stuttgart

Fußball | Meinung Wo ist die Identität des VfB Stuttgart?

Der VfB Stuttgart steht schon wieder im Tabellenkeller der Bundesliga, der dritte Abstieg in sieben Jahren droht. Sind die Schwaben mittlerweile nur noch eine graue Maus und ein Fahrstuhlteam? Ja, meint SWR Sport-Redakteur Thomas Bareiß, weil aktuell kaum ersichtlich ist, wofür der VfB eigentlich steht.  mehr...

SWR Sport SWR Fernsehen

Kaiserslautern

Fußball | 2. Bundesliga FCK gegen HSV – ein Wiedersehen in der zweiten Liga

Am kommenden Samstag spielt der FCK beim Hamburger SV. Es ist das erste Duell der beiden Traditionsklubs in der zweiten Liga.  mehr...

Stuttgart

Fußball | Meinung Hohe Identifikation trotz Talfahrt: Der VfB Stuttgart sollte seinen Weg weitergehen

Der VfB Stuttgart steht schon wieder im Tabellenkeller der Bundesliga, der dritte Abstieg in sieben Jahren droht. Sind die Schwaben mittlerweile nur noch eine graue Maus und ein Fahrstuhlteam? Für SWR-Sportredakteur Johann Schicklinski ist eine Entwicklung sichtbar, die für Identifikation sorgt.  mehr...