Waldhof-Coach Christian Neidhart feuert sein Team von der Außenlinie an. (Foto: IMAGO, IMAGO / foto2press)

Fußball | 3. Liga

Unterzahl und Unwetter: Mannheim geht in Osnabrück unter

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Johannes Holbein

Der SV Waldhof Mannheim wartet weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison. In Osnabrück spielte das Team lange in Unterzahl und verlor deutlich.

Die Mannheimer unterlagen dem VfL Osnabrück 0:5 (0:3). Vor der Pause trafen Kleinhansl, Riedel (Eigentor) und Simakala für die Gastgeber. Mannheims Riedel sah kurz vor dem Halbzeitpfiff die Gelb-Rote Karte. Im zweiten Durchgang erhöhten Higl und Heider. Aus fünf Partien in der Fremde hat der Waldhof nur einen Punkt geholt, bleibt aber zumindest bis zu den Sonntagsspielen Sechster. Der Rückstand auf den SC Freiburg II auf Rang drei beträgt zwei Zähler. Osnabrück ist Zehnter.

Mannheim in Osnabrück zunächst unter Druck

Die Anfangsphase bestimmte der VfL Osnabrück. Keine 20 Sekunden waren vergangen, da musste Mannheims Torhüter Behrens einen Flachschuss von Higl parieren. Nur rund eine Minute später kam Osnabrücks Simakala aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, schoss aber deutlich über das Tor. Glück für die Mannheimer, nicht früh in Rückstand geraten zu sein.

Auch der Waldhof wird gefährlich

Nach dieser Druckphase der Gastgeber fand auch der Waldhof in die Partie. Die erste Chance für die Mannheimer hatte Kother in der achten Minute, als er von der rechten Seite nach innen zog und mit dem linken Fuß abzog. Kühn im Tor der Gastgeber wehrte den Schuss ab. Nach 19 Minuten flog ein abgefälschter Schuss von Schnatterer nur knapp über das Tor der Osnabrücker. In dieser Phase des Spiels kamen beide Teams zu Torgelegenheiten, die Partie gestaltete sich ausgeglichen.

Osnabrück trifft vor der Pause dreifach, Riedel sieht Gelb-Rot

Wie zu Spielbeginn probierte es Higl nach einer halben Stunde mit einem Schuss aus der Distanz. Erneut war Behrens mit einer starken Parade zur Stelle. In der 35. Minute hatte der Schlussmann der Mannheimer aber keine Chance. Higl legte für Kleinhansl auf, der aus rund 20 Metern ins linke untere Eck zur Führung der Osnabrücker traf. Auch am 2:0, das drei Minuten später fiel (38.), waren Kleinhansl und Higl beteiligt. Kleinhansls Flanke köpfte Higl aufs linke untere Eck, Behrens reagierte stark und wehrte den Ball an den Pfosten, von wo er gegen Mannheims Verteidiger Riedel sprang und ins Tor kullerte. Für Riedel war es ein gebrauchter Tag. Kurz darauf sah er wegen Handspiels im Strafraum die Gelb-Rote Karte, den fälligen Elfmeter verwandelte Simakala zum 3:0 (45.+1).

Unwetter über Osnabrück, Higl und Heider erhöhen

Wegen eines Unwetters über Osnabrück musste die zweite Hälfte mit Verspätung angepfiffen werden. Als die Partie dann wieder lief, fingen sich die Mannheimer direkt den nächsten Gegentreffer. Higl erzielte mit der ersten gefährlichen Aktion das 4:0 (50.), indem er eine Hereingabe von Niemann einschob. Osnabrück erarbeitete sich weitere Chancen, aber Torhüter Behrens, Mannheims stärkster Akteur, parierte ein ums andere Mal. Nach knapp 70 Minuten hatte er etwas Glück, als Traoré den rechten Pfosten traf. Gegen Heiders Schuss ins linke obere Eck hatte Behrens dann aber keine Chance. Der Treffer zum 5:0 (84.) setzte den Schlusspunkt des Spiels.

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