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Der SV Waldhof Mannheim hat bei seinem Saisonauftakt in der 3. Liga einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt: Am ersten Spieltag kam der SVW mit dem neuen Trainer Patrick Glöckner vor heimischer Kulisse nicht über ein 2:2 (2:0) gegen den FC Viktoria Köln hinaus.

3543 Zuschauer waren im Mannheimer Stadion aufgrund von Corona-Bestimmungen zugelassen - und sie kamen beim Punktspieldebüt Glöckners, der auf den letztjährigen Coach Bernhard Trares gefolgt war, schnell auf ihre Kosten. Waldhof, das letzte Woche gegen den Bundesligisten SC Freiburg nur knapp aus dem DFB-Pokal ausgeschieden war, startete offensiv und bestimmend, Köln wurde von Beginn an in die Defensive gedrängt.

Arianit Ferati mit dem frühen 1:0

Und es dauerte auch nicht lange, bis der SVW in Führung ging. Einen Pass von Anton Donkor nahm Arianit Ferati im gegnerischen Strafraum auf, zog aus spitzem Winkel ab und traf ins kurze Eck zum 1:0 (7. Minute). Kölns Keeper Sebastian Mielitz sah bei dem Gegentreffer nicht gut aus.

Beflügelt durch den frühen Führungstreffer machte Mannheim weiter Druck und hatte gleich mehrere gute Möglichkeiten nachzulegen. Eine davon nutzte Marcel Costly nach Eckball von Rafael Garcia per Kopf zum 2:0 (20.). Gleichzeitig schon der für die Gäste schmeichelhafte Halbzeitstand.

Christiansen trifft ins eigene Tor

In der zweiten Halbzeit agierte die Viktoria offensiver - und kam dank Mannheimer Hilfe zum Anschlusstrefferr. Nach einer Kölner Ecke traf SVW-Mittelfeldspieler Max Christiansen ins eigene Tor (51.).

Im Anschluss wurde die Partie umkämpfter, Köln machte jetzt Druck und agierte mutiger, Waldhof lauerte auf Konter. Beide Teams hatten Gelegenheiten zum Torerfolg, doch die letzte Konsequenz fehlte zunächst. Bis zur 78. Minute - dann traf Viktorias Kapitän und Spielmacher Mike Wunderlich nach einem langen Ball zum 2:2. Die Mannheimer Abwehr sah bei dem Gegentreffer nicht gut aus.

Für Waldhof war mehr drin

Danach drängten beide Teams auf die Entscheidung. Doch letztlich blieb es beim Remis - was sich für die Gäste aus Köln besser als für den SVW angefühlt haben dürfte. Für die Mannheimer war nach der starken ersten Hälfte sowie der Zwei-Tore-Führung mehr drin als der eine Punkt.

Glöckner: "Müssen brutaler werden"

Dementsprechend fiel auch das Fazit von SVW-Coach Glöckner aus. "Wenn man ehrlich ist, müssen wir zur Halbzeit mit 5:0 führen", sagte er bei "MagentaSport": "Die Kölner können sich bei ihrem Torwart bedanken - der hat sie am Leben erhalten. Wir müssen vorne einfach brutaler werden."

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