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Nach der coronabedingten Absage des Spiels in Meppen am vergangenen Wochenende zeigte sich Waldhof Mannheim gegen den FC Ingolstadt bärenstark. Das Team deutet an, unter gewissen Umständen an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen zu können. Und das Selbstvertrauen wächst.

Der zweite Sieg nacheinander und die ansprechende Leistung beim 4:1 gegen den FC Ingolstadt haben die Perspektiven des SV Waldhof Mannheim verbessert. Gegen den Aufstiegsanwärter aus Bayern spielten die Kurpfälzer nicht nur wie schon oft sehenswert nach vorne, sondern waren in den Druckphasen der Ingolstädter nach der Pause auch äußerst effektiv.

Glöckner: "Nicht die beste Saisonleistung"

"Ich finde nicht, dass das unsere beste Leistung war, wir haben uns nur nicht immer belohnt", sagte Trainer Patrick Glöckner nach der Partie. Der Waldhof-Coach freute sich aber über einen Entwicklungsschritt seiner Mannschaft. Die verstand es gegen einen starken Gegner, Aufwand und Ertrag in ein ausgeglichenes Verhältnis zu setzen.

Nach einer verdienten 2:0-Pausenführung nach Treffern von Rafael Garcia (24. Minute) und Marcel Costly (35.) waren die Waldhöfer in der zweiten Halbzeit sehr effektiv, als die Ingolstädter stärker wurden. Dominik Martinovic (62.) und Joseph Boyamba (89.) erzielten die weiteren Waldhof-Treffer. Für die Gäste traf nur Stefan Kutschke (77.) zum zwischenzeitlichen 1:3.

Deutlich stabiler als zuletzt

Das Spiel der Mannheimer wirkte beim zweiten Einsatz einer defensiven Dreierkette deutlich stabiler als beim wilden 5:2 gegen Magdeburg vor zwei Wochen. Es deutete sich an, dass die offensivstarken Waldhöfer, die in neun Spielen 19 Mal getroffen haben, mit einer verbesserten Abwehrleistung an die sportlich erfolgreiche Vorsaison anknüpfen können.

Garcia: "Wer weiß, was in zehn Spielen ist"

Garcia, mit einem Tor und einer Vorlage einer der Besten beim SVW, wehrte sich dagegen, zu weit nach vorne zu schauen, blickte aber dennoch voraus. "Wer weiß, was in zehn Spielen ist", sagte der offensive Mittelfeldspieler. Das gestiegene Selbstvertrauen artikulierte er aber deutlich: "Wir müssen einfach so weiterspielen, dann kann uns kaum einer schlagen."

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