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Nach zuletzt drei sieglosen Partien hat der SV Waldhof Mannheim als Neuling immer noch Chancen auf den Aufstieg in die 2. Liga. Voraussetzung: ein Heimdreier am Samstag (14.00 Uhr) gegen die SG Sonnenhof Großaspach.

Da geht noch was

Egal wie es am Ende ausgeht: der SV Waldhof Mannheim spielt, unter dem Strich, als Aufsteiger eine richtig gute Saison. Auch wenn die Kurpfälzer zuletzt aus den Aufstiegsrängen herausgepurzelt sind. "Der Glaube geht nie verloren, alles ist möglich", so Trainer Bernhard Trares vor dem Heimspiel am Samstag gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Die Waldhöfer liegen fünf Spieltage vor dem Saisonende auf dem siebten Tabellenplatz und haben einen Rückstand von vier Zählern auf den Relegationsrang 3. Vielleicht reicht im Endspurt aber auch Platz vier, da der aktuelle Tabellenführer Bayern München II nicht aufsteigen darf.

Re-Start-Krise

Mannheim gehörte zu den Vereinen, die sich öffentlich eindeutig für einen Abbruch der Saison ausgesprochen hatten. Ironie des Schicksals, dass die Waldhöfer nun zu denen gehören, die nach dem Re-Start nicht das Niveau der ersten Saisonphase erreichen konnten. Unter anderem hat man in sechs Spielen nach der Corona-Pause so oft verloren wie in den 27 Spielen vor der Saisonunterbrechung.

Heimsieg ist Pflicht

Die Mannheimer müssen gegen Großaspach gewinnen, um weiterhin den Kontakt nach oben zu halten. Dafür ist es aber notwendig, für die beste Auswärtsmannschaft, endlich in der eigenen Arena mal dreifach zu punkten. In der Heimtabelle belegt das Team nämlich nur den 17. Platz. Gegen den Tabellenvorletzten hofft Bernhard Trares auf die Rückkehr von Maurice Deville, der eine Risswunde am rechten Fuß hat. Großaspach benötigt einen Sieg, um weiterhin theoretische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Boysen verlängert in Großaspach

Beim Gegner wackelt der Stuhl als Cheftrainer trotz der aktuellen Tabellensituation ganz und garnicht. Großaspach und Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen haben den Vertrag am Freitag bis 30. Juni 2021 verlängert. Boysen hatte die Aspacher im Ende Februar übernommen, die Entscheidung wurde ligenunabhängig getroffen.

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