Marcel Seegert kann es nicht fassen: Zweimal hat Waldhof Mannheim im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt geführt. Am Ende hat es trotzdem nicht zum Sieg gereicht (Foto: Imago, imago images / foto2press)

Fußball | DFB-Pokal Lange hat Waldhof geträumt, doch dann kam Rebic

Zweimal haben Valmir Sulejmani und Jan-Hendrik Marx Waldhof Mannheim in Führung geschossen. Trotzdem hat es gegen Eintracht Frankfurt nicht zur großen Überraschung gereicht.

Waldhof Mannheim hat 76 Minuten lang von der ganz großen Überraschung geträumt. Doch ein Doppelpack von Valmir Sulejmani (3. & 11.) und ein weiteres Tor von Jan-Hendrik Marx (73.) reichten nicht zum Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Denn Daichi Kamada (21.), Filip Kostic und Ante Rebic (76., 82. & 88.) haben den Mannheimer Traum von der zweiten Runde des DFB-Pokals platzen lassen.

Vor 24.302 Zuschauern im ausverkauften Carl-Benz-Stadion startete Waldhof Mannheim furios. Der Treffer durch Sulejmani war ganz stark herausgespielt. Nach der Führung zeigte die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares gar keinen Respekt mehr vor dem großen Namen des Gegners. Sulejmani erhöhte nach einer tollen Einzelaktion, aus der Arena wurde endgültig ein Hexenkessel.

Dauer

Frankfurt beeindruckt im Mannheimer Hexenkessel

Die Eintracht war mächtig beeindruckt. Im Spiel nach vorne ging kaum etwas, in der Defensive offenbarte der Erstligist große Schwächen. Sogar ein drittes Gegentor war möglich.

Dauer

Der Anschlusstreffer durch Kamada fiel fast aus dem Nichts. Das Tor beruhigte die Frankfurter Nerven nur ein wenig, es blieb eine Begegnung auf Augenhöhe. Erst gegen Ende der ersten Hälfte erhöhte die Eintracht den Druck, Joveljic hätte in der 43. Minute eigentlich den Ausgleich erzielen müssen. Kostic machte es kurz darauf besser.

Dauer

Zu Beginn des zweiten Durchgangs war es erneut Joveljic, der die Chance zur Frankfurter Führung vergab (51.). Dennoch schien der dritte Eintracht-Treffer in dieser Phase nur eine Frage der Zeit zu sein. Die Kräfte der Mannheimer ließen zusehends nach, eine Möglichkeit der Gäste reihte sich an die nächste. Doch statt Frankfurt traf zunächst Marx mit einem sehenswerten Distanzschuss auf der Gegenseite. Rebic sorgte mit seinem Dreierpack für den Eintracht-Sieg.

STAND