Marco Schuster ist nicht nur Spieler bei Waldhof Mannheim, sondern auch begeisterter Vegan-Koch (Foto: SWR)

Fußball | 3. Liga Gesichter der Liga: Waldhof-Aufpasser Marco Schuster

AUTOR/IN

Seit 2017 ist Marco Schuster Mannheimer und einer der Konstanten im Team. In dieser Saison hat er noch keine Minute verpasst. Seit 2016 ist er verletzungsfrei - und überzeugter Veganer.

Es war kein leichter Start für Marco Schuster, als er 2017 aus dem bayerischen Augsburg nach Mannheim kam. Eine Adduktorenverletzung ließ ihn fast ein halbes Jahr aussetzen, der FC Augsburg gab dem verletzten Schuster keinen neuen Vertrag. Doch Waldhof Mannheim verpflichtete den 24-Jährigen trotzdem - eine gute Entscheidung.

Die Konstante im Team

Der Mittelfeldstratege ist einer der zentralen Akteure im Mannheimer Spiel. In dieser Saison verpasste er keine Minute, in der Aufstiegssaison vergangenes Jahr stand er abgesehen von zwei Spielen immer auf dem Platz. Mittlerweile ist er in Mannheim richtig angekommen, mit seiner Freundin und Hund Paco hat sich der gebürtige Röglinger gut eingelebt. "Meine Freundin ist sehr tierlieb und hat mich damit angesteckt." Nach langer Überlegung fiel dann vor anderthalb Jahren die Entscheidung für Paco. "Ich glaube ihm geht's ganz gut bei uns", fügt Marco Schuster seinen Hund kraulend hinzu.

Dauer

Freundin Nora hat großen Einfluss

Und nicht nur was den Hund betrifft, hat Freundin Nora Überzeugungsarbeit geleistet: "Meine Freundin ist damals darauf gestoßen, sich vegan zu ernähren und gesünder zu leben. Ich habe mich dann angeschlossen." Nach einer Probephase fiel ihm auf, dass es ihm gut tut. Also blieb er dabei. "Ich fühle mich dadurch in meiner Leistung als Profisportler überhaupt nicht eingeschränkt, eher sogar bestärkt." Seinem Körper scheint es zumindest nicht zu schaden, nach der langen Verletzungshistorie ist Marco Schuster jetzt seit 2016 komplett verletzungsfrei geblieben. Doch eine Schwäche hat er: "Meine kleine Schwäche sind Pfannkuchen! Die esse ich für mein Leben gern. Aber ich muss mich da immer etwas zurückhalten, weil das nicht sehr sportlergerecht ist."

"Direkter Einstieg ins Berufsleben"

Früher musste ihn sein Vater "auf den Fußballplatz schleppen", doch mittlerweile ist der Hobby-Koch froh über seine Entscheidung für den Fußball. Im Hinblick auf die Karriere nach der Karriere weiß er, "dass ich auf jeden Fall im Sport bleiben möchte". Und damit das auch klappt, trifft er bereits jetzt entsprechende Vorbereitungen: "Ich studiere Sportbusiness Management im Fernstudium. Ich versuche, zum Ende meiner Karriere mit dem Studium fertig zu sein, um dann einen direkten Einstieg ins Berufsleben zu finden."

AUTOR/IN
STAND