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Nach zwei Niederlagen in Serie will der SV Sandhausen das Ruder wieder herumreißen und in Darmstadt punkten.

Trainer Uwe Koschinat spricht von einer "Zäsur". Zum ersten Mal seit fast einem Jahr hat Fußball-Zweitligist SV Sandhausen wieder zwei Spiele hintereinander verloren. Sollten die Kurpfälzer auch am Sonntag im Derby beim SV Darmstadt 98 leer ausgehen, dann könnte das Saisonziel, eine sorgenfreie Runde zu spielen, in Gefahr geraten.

Die Angst vor einer Negativserie

Sowohl beim 0:2 in Nürnberg als auch beim 0:1 gegen Heidenheim konnte der SV Sandhausen zuletzt nicht seine stärkste Waffe, das schnelle Umschaltspiel, einsetzen. "Wir haben eine lange Zeit nie zwei Spiele in Serie verloren. Ich glaube, dass wir in vielen Bereichen gegen Heidenheim an unsere Grenzen kamen", sagte Koschinat am Donnerstag.

Anders als vor zwei Jahren, als im Abstiegskampf die Zahl der verletzten Profis in den zweistelligen Bereich ging, gibt es in dieser Saison personell wenig Probleme. Neben Erik Zenga und Markus Karl, die Kreuzbandrisse auskurieren und in dieser Spielzeit möglicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen, muss der Trainer in Darmstadt nur auf den angeschlagenen Julius Biada verzichten.

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