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Zweitligist SV Sandhausen geht davon aus, dass sein Spiel beim FC Erzgebirge Aue (Samstag, 13 Uhr) stattfindet. "Das ist jedenfalls der derzeitige Stand", sagte ein Klub-Sprecher.

Zuvor hatte das Gesundheitsamt des Erzgebirgskreises empfohlen, die Partie abzusagen, weil zwei mit dem Coronavirus infizierte Fans sich am vergangenen Wochenende beim Auer Spiel bei Dynamo Dresden im Stadion befunden hatten. Eine der Personen hielt sich demnach im Auer Fanbereich auf, die andere in verschiedenen Zuschauerbereichen. Vor diesem Hintergrund könne der Verein keine Verantwortung für Zuschauer, Gäste, Mitarbeiter und Mannschaft übernehmen, hieß es in einer Mitteilung des Klubs aus Aue weiter.

SVS-Trainer Uwe Koschinat wollte sich nicht zur Corona-Problematik äußern. Er sei ein politisch sehr interessierter Mensch, sagte der Sandhäuser Trainer, ihm fehlten dazu aber die tiefergehenden Einblicke und er fände es falsch, dass jeder dazu etwas sagen sollte. Auch zum Thema "Geisterspiele" hatte er eine Meinung:

Falls der Tabellen-13. bei den Sachsen antreten sollte, muss er auf Kevin Behrens verzichten. Der mit elf Treffern beste Sandhäuser Torschütze fehlt gelbgesperrt. Ersetzt werden könnte er durch den isländischen Nationalspieler Rurik Gislason.

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