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Nur drei Auswärtspunkte konnte der SV Sandhausen vor dem Abstiegs-Duell beim FC St. Pauli sammeln. Am Freitagabend wurde es nicht besser: Der SVS unterlag beim Konkurrenten mit 1:2.

Acht Niederlagen in neun Auswärtsspielen hatte der SV Sandhausen vor dem Abstiegsgipfel beim FC St. Pauli zu Buche stehen.

Nach dem eminent wichtigen 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg tauschte SVS-Coach Michael Schiele auf vier Positionen: Kapitän Diekmeier (nach Gelbsperre), Kister, Rossipal und Keita-Ruel begannen für Contento, Nauber, Schmidt (alle Bank) und Halimi.

Rossipal rettet früh auf der Linie gegen Burgstaller

Beinahe wäre das schlechteste Auswärtsteam der Liga auch in Hamburg früh kalt erwischt worden: St.Pauli-Angreifer Guido Burgstaller zog aus spitzem Winkel ab, doch Verteidiger Alexander Rossipal rettete auf der Linie.

Im Anschluss entwickelte sich eine weitgehend ereignisarme Partie. Besser wurde es erst in der zweiten Hälfte. Daniel Kyereh (67.) erzielte die verdiente Führung für St. Pauli, er traf nach einer Flanke freistehend ins leere Tor. Burgstaller verlängerte nur drei Minuten später einen Schuss von Kyereh entscheidend zum 2:0.

Behrens verkürzt - doch mehr passiert nicht

Nach einer Diekmeier-Flanke kam Sandhausens Torjäger Kevin Behrens nach 74 Minuten im Strafraum angerauscht und verkürzte auf 1:2. Mehr brachte der SVS nicht mehr zustande.

Die Kurpfälzer belegen jetzt den Relegationsplatz, doch das Team von Michael Schiele könnte noch auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. St. Pauli feierte den vierten Erfolg aus den jüngsten fünf Spielen und setzte sich vier Punkte vor den direkten Konkurrenten.

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