SV Sandhausen gegen Darmstadt 98 (Foto: imago images, HMB-Media)

Fußball | 2. Bundesliga

Nach Blitz-Führung: Sandhausen verliert in Darmstadt

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Fußball-Zweitligist Sandhausen liegt nach seinem dritten Spiel in Folge ohne Erfolgserlebnis weiter auf einem Abstiegsplatz. Trotz einer frühen Führung verlor der SVS bei Darmstadt 98 mit 1:2.

Sandhausens russischer Abwehrroutinier Alexander Schirow nutzte nur 33 Sekunden nach dem Anpfiff die erste von nachfolgend noch mehreren Schwächen in der Abwehr von Darmstadt 98 zur Führung. Nachdem die Gäste danach allerdings kein weiteres Kapital aus Darmstadts oft instabiler Defensive mehr schlagen konnten, drehte Marvin Mehlem (36. und 48.) die Begegnung mit seinen Saisontoren Nummer zwei und drei zugunsten der Elf von 98-Coach Markus Anfang.

Beide Teams verunsichert

Beiden Mannschaften war nach ihren Negativerfahrungen der vergangenen Runden deutlich Verunsicherung anzumerken. Besonders Darmstadts Spieler leisteten sich in der Anfangsphase Fehler zuhauf, doch der SVS agierte seinerseits trotz der vermeintlich beruhigenden Führung zu zaghaft und konnte die eklatanten Probleme des Ex-Bundesligisten nicht nutzen.

Darmstadt wird entschlossener

Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gastgeber auch besser in die Begegnung und hatten zunächst noch Pech, als Tobias Kempe wenige Minuten vor Mehlems erstem Tor nur die Latte traf. Nach der Pause unterstrich Anfangs Team seine Entschlossenheit zur Beendigung seiner Pleitenserie. Mehlems Führungstreffer verlieh den Hausherren auf dem Weg zum allerdings auch erst dritten Heimsieg der Saison zusätzliche Sicherheit.

Sandhausen gelingt Ausgleich nicht

Sandhausen dagegen konnte bei seinen Bemühungen um den Ausgleich nicht den notwendigen Druck erzeugen. Häufig verlor die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga den Ball schon im Spielaufbau oder blieb in Darmstadts nun sattelfesteren Abwehr hängen. In der Schlussphase traf Darmstadts Fabian Schnellhardt per Freistoß die Latte, Sandhausen drängte nochmals auf den Ausgleich, doch es blieb beim 1:2.

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